Die CPSV Volleys haben sich am Samstag im vorletzten Punktspiel der Saison 2014/2015 mit einer Niederlage in der Forstarena von ihrem treuen Anhang verabschiedet. Vor ca. 250 Zuschauern, darunter etwa 30 Schlachtenbummlern aus Straubing, reichten die kämpferischen und spielerischen Mittel ganz einfach nicht aus, um dem haushohen Favoriten ernsthaft Paroli bieten zu können.

Der Couch von Straubing, Andreas Urmann, hatte vor dem Spiel in Chemnitz darauf hingewiesen, dass die Volleys im Hinspiel ihre Kämpferqualitäten bewiesen und Straubing einen Satz abgenommen haben. Wörtlich sagte er: "Man weiß nicht, was uns in Chemnitz erwarte. Chemnitz hat sein letztes Heimspiel der Saison und dazu vermutlich für längere Zeit das letzte in der 2. Bundesliga nach 14 Jahren Zugehörigkeit."

Dass seine Spielerinnen den Hinweis verstanden hatten, zeigten sie im Laufe der Partie zwar nicht durchgängig, aber ihre individuelle Klasse und mannschaftliche Geschlossenheit führte letztendlich dazu, dass im nunmehr 23. Spiel der Saison 2014/2015 der 23. Sieg eingefahren wurde.

Die CPSV Mädels boten erwartungsgemäß den Gästen aus Straubing im ersten und besonders im zweiten Satz einen beherzten Kampf an und standen im zweiten Satz nach einer zwischenzeitlichen 22:18 Führung vor einem erneuten Satzgewinn gegen den souveränen Tabellenführer.

Auch im ersten Satz konnten die Volleys bis zum Stand von 14:16 das Match durchaus offen gestalten. Doch individuelle Fehler in der Annahme bei den Chemnitzerinnen und eine überragende Blockarbeit auf Seiten der Gäste führten letztendlich zum klaren 16:25 Sieg der Niederbayerinnen.

Im zweiten Satz nahm Andreas Urmann seine Schützlinge nach einem Zwischenstand von 4:0 für die Volleys bereits nach nur zwei Spielminuten das erste Mal vom Parkett. Seine eindringlichen Worte schienen angekommen, denn in der Folgezeit wandelten seine Schützlinge den Rückstand in einen komfortablen 12:7 Vorsprung. Doch jetzt zeigten auch die Chemnitzerinnen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind, und boten den Gästen eine Fight auf Biegen und Brechen an. Lautstark unterstützt von den begeisterten Zuschauern gelang den CPSV Mädels eine furiose Aufholjagd, die mit dem schon erwähnten 22:18 Zwischenstand ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte. Bitter für die Gastgeberinnen, dass dieser Satz ausgerechnet mit einem Netzroller für Straubing mit 25:27 verloren wurde.

Der dritte Satz war leider nur noch Formsache – Straubing dominierte das Geschehen eindeutig und ließ den Hausherrinnen nicht die Spur einer Chance. Nach insgesamt 68 Spielminuten ging er mit 25:7 eindeutig an die Gäste, die damit einen weiteren 3:0 Sieg verbuchen konnten.

Trotz dieser erneuten Niederlage wurde die Mannschaft des Chemnitzer Polizeisportvereins vom treuen Chemnitzer Publikum mit viel herzlichem Beifall verabschiedet.

Präsident Volker Lange bedankte sich nach dem Spiel vor allem bei den Zuschauern, den Sponsoren und den treuen Helfern, ohne die diese lange Zugehörigkeit zur 2. Volleyball Bundesliga nie möglich gewesen wäre. Sein Dank richtete sich auch an die Mannschaft, die trotz einer nicht optimalen Ausgangssituation in der laufenden Saison alles versucht hat, die Klasse zu halten. Die Entscheidung, in welcher Liga die CPSV Mädels in der kommenden Saison spielen werden, wird bis Mitte April fallen.

Stefan Baldauf

Mannschaftsleiter CPSV Volleys

Spielinformationen

2.Volleyball Bundesliga-Süd Damen

23.Spieltag - Samstag, 28.03.2015, 19.00 Uhr

CPSV Volleys – NawaRo Straubing

0:3 (16:25; 25:27; 7:25) / 68 Spielminuten / 250 Zuschauer

 

Für die CPSV Volleys spielten: Franke, Espig, Sohr, Herklotz, Glaser, Voß, Nitsche, Machold, Walkenhorst, Brandt

 

MVP:   NawaRo Straubing Dibbern, Alyssa Rene

            CPSV Volleys Brandt, Josephine

 

  1. Schiedsrichter: Kraft, Oliver (Dresden)
  2. Schiedsrichter: Michler, Frank (Chemnitz)

 

Das nächste Spiel der CPSV Volleys Chemnitz

11.04.2015 19.30 Uhr Allianz MTV Stuttgart II - CPSV Volleys

 

Am 28.03.2014 werden die Volleyballerinnen des Chemnitzer Polizeisportvereins ihr vorerst letztes Punktspiel in der 2. Volleyball Bundesliga gegen den Ligakrösus aus Straubing bestreiten.

Nachdem am vergangenen Wochenende beim mitabstiegsgefährdeten Kontrahenten aus Engelsdorf mit 1:3 verloren wurde, sind auch die rein theoretisch - mathematischen Rechenoperationen auf einen Verbleib in der 2. Volleyball Bundesliga nur noch Makulatur. Alle Bemühungen der Mannschaft, sich durch einen beherzten und damit erfolgreichen Auftritt bei den Randleipzigern die theoretische Chance auf den Klassenerhalt zu bewahren, konnten nicht umgesetzt werden.

Im bevorstehenden letzten Heimspiel der Saison 2014/2015 gegen den Aufsteiger in die 1. Volleyball Bundesliga aus Straubing haben die CPSV Volleys nichts zu verlieren. Es geht in diesem Spiel auch darum, dem treuen Chemnitzer Publikum noch einmal zu zeigen, dass auch und besonders gegen Spitzenmannschaften der Liga außergewöhnliche   sportliche Leistungen möglich sind. Erinnert sei an die Spiele in Straubing, gegen Grimma und in Sonthofen, bei denen die Chemnitzerinnen durchaus spielerisches Potential nachweisen konnten.

Mit dem Erfolgstrainer von Straubing, Andreas Urmann, kommt für den Chemnitzer Volleyball kein Unbekannter an seine alte Wirkungsstätte zurück. Nach dem Abstieg aus der 1. Volleyball Bundesliga betreute er von 2009 bis 2011 die 1. Mannschaft der Damen Volleyballmannschaft des Chemnitzer Polizeisportvereins und erreichte mit ihr jeweils beachtliche 4. Plätze in der 2. Volleyball Bundesliga Süd.

Trainer Falk Stöhr kann am Samstag bis auf Anja Schmidt und die verletzte Anne Jüttner auf den kompletten Kader der Volleys zurückgreifen. Für Anja wird Ulrike Voß aus der Regionalligamannschaft das Team verstärken.

Nach dem Spiel werden die Spielerinnen für das Publikum eine kleine Überraschung parat haben.

Spielbeginn ist am Samstag um 19.00 Uhr in der Sporthalle an der Forststraße.

Stefan Baldauf

Mannschaftsleiter CPSV Volleys

 

Spielinformationen

2.Volleyball Bundesliga-Süd Damen

23.Spieltag - Samstag, 28.03.2015, 19.00 Uhr

CPSV Volleys – NawaRo Straubing

Sporthalle an der Forststraße

 

  1. Schiedsrichter: Kraft, Oliver (Dresden)
  2. Schiedsrichter: Michler, Frank (Chemnitz)

 

Das nächste Spiel der CPSV Volleys Chemnitz

11.04.2015 19.30 Uhr Allianz MTV Stuttgart II - CPSV Volleys

Nun ist es leider bittere Wahrheit; nach 14 Jahren Volleyball Bundesliga in Chemnitz verabschieden sich die CPSV Volleys mit einer 1:3 Niederlage beim Aufsteiger SV Lok Engelsdorf aus der zweithöchsten Spielklasse im Damen Volleyball.

Das Vorhaben der CPSV Volleys, mit einem 3 Punkte Gewinn die minimale Hoffnung auf den Klassenerhalt weiterhin aufrechtzuerhalten, misslang am Samstag recht eindeutig beim ambitioniert und engagiert aufspielenden Gastgeber aus Engelsdorf. Die Mannschaft von Trainer Falk Söhr hatte sich unter der Woche sehr intensiv auf dieses Spiel vorbereitet und ganz konkret die Stärken der Randleipzigerinnen analysiert. Doch leider konnten die Spielerinnen während des Spiels genau diese Erkenntnisse nur sehr eingeschränkt umsetzen.

Der erste Satz war geprägt durch erhebliche Probleme bei der Abwehr auf Seiten der Gäste. Dadurch war es nur schwer möglich, die Angreiferinnen mit optimalen Zuspielen in Szene zu setzen. Den Spielerinnen von Lok Engelsdorf gelang in dieser Phase fast alles, nach 22 Spielminuten wurde der erste Satz mit 25:18 recht eindeutig gewonnen.

Falk Stöhr nutzte die kurze Satzpause, die Schwachstellen im ersten Satz aufzuzeigen und appellierte an seine Mannschaft, mehr Selbstvertrauen in die eigenen Leistungen zu haben. Dieser Appell viel auf fruchtbaren Boden, denn die Mannschaft zeigte ein anderes Gesicht und diktierte das Spielgeschehen bis zur 21:17 Führung recht eindeutig. Dann verletzte sich leider Anne Jüttner schwer an der Kniescheibe. Das Spiel wurde für eine halbe Stunde unterbrochen, da Anne direkt auf dem Parkett vom gerufenen Notdienst erstversorgt und danach ins Krankenhaus gebracht wurde. Nach dieser Unterbrechung büßten die Chemnitzerinnen den Vorsprung vorübergehend ein, wurden aber mit einer kämpferischen Leistung nach 54 Spielminuten (einschließlich der Behandlungszeit) mit einem 26:24 belohnt.

Die beiden folgenden Sätze ähnelten sich im Verlauf und Ergebnis fast deckungsgleich. Die Annahme bei den Volleys stellte sich zwar besser auf die Angriffe der Spielerinnen um Kapitänsfrau Denise Schmidt ein, aber der Angriff blieb zu harmlos, um die Engelsdorferinnen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Folgerichtig wurden beide Sätze mit 25:16 bzw. 25:17 nach jeweils 20 Spielminuten recht eindeutig abgegeben.

An dieser Stelle und zu diesem Zeitpunkt fällt es sehr schwer, das befürchtete und nun doch eingetretene Szenario umfassend zu analysieren. Die nächsten Tage werden von den Verantwortlichen beim Chemnitzer Polizeisportverein dazu genutzt, intensiv nach Möglichkeiten für einen Start in der 3. Bundesliga zu suchen. Erste Vorstellungen dazu bestehen bereits, reichen aber gegenwärtig für eine Entscheidung keineswegs aus.

Anne Jüttner konnte gestern das Krankenhaus wieder verlassen. Ihr geht es den Umständen entsprechend gut, am Montag wird eine MTR Untersuchung endgültige Klarheit über den Grad der Verletzung bringen.

 

Stefan Baldauf

Mannschaftsleiter CPSV Volleys

 

Spielinformationen

2.Volleyball Bundesliga-Süd Damen

22.Spieltag - Samstag, 21.03.2015, 18.30 Uhr

SV Lok Engelsdorf – CPSV Volleys

3:1 (25:18; 24:26; 25:16; 25:17) / 116 Spielminuten / Zuschauer – keine Angaben

 

Für die CPSV Volleys spielten: Franke, Espig, Sohr, Herklotz, Glaser, Schmidt, Jüttner, Nitsche, Machold, Walkenhorst, Brandt

 

MVP:   SV Lok Engelsdorf Langguth, Emily

            CPSV Volleys Jüttner, Anne

 

  1. Schiedsrichter: Dr. Rentzsch, Ines (Dresden)
  2. Schiedsrichter: Gäbler, Tina (Dresden)

 

Die nächsten Spiele der CPSV Volleys Chemnitz

28.03.2015 19.00 Uhr CPSV Volleys - NawaRo Straubing

11.04.2015 19.30 Uhr Allianz MTV Stuttgart II - CPSV Volleys

Nach der 1:3 Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den SV Lohhof fahren die CPSV Volleys am Samstag zu den mitabstiegsbedrohten Randleipzigern. Nur mit einem glatten 3:0 Sieg könnten die Chemnitzerinnen die kleine Flamme des Nichtabstieges weiterhin am Glimmen halten.

Mit ähnlichen Ambitionen wird der Aufsteiger in das brisante Duell der beiden Kellerkinder gehen. Dabei sind die Aussichten des Teams von Coach Ronny Lederer auf einen Nichtabstiegsplatz wesentlich besser als beim Tabellenletzten aus Chemnitz. Vom rettenden 11 Platz, der gegenwärtig von der TG Bad Soden eingenommen wird, trennen sie nur 3 Punkte. Das Restprogramm beider Mannschaften ist vom Schwierigkeitsgrad in etwa vergleichbar, wobei Engelsdorf immer auf einen Patzer von Bad Soden hoffen muss.

Wie stark sich der Aufsteiger selbst bei etablierten Mannschaften der zweiten Bundesliga in den letzten beiden Punktspielen zeigte, mussten die jeweils zweiten Vertretungen von Stuttgart und Vilsbiburg zur Kenntnis nehmen. Beide Spiele wurden zwar jeweils mit 2:3 verloren, aber speziell beim letzten Spiel in Vilsbiburg mussten sie sich erst im Tiebreak mit 16:18 nach großem Kampf geschlagen geben.

Die Spielerinnen von Coach Falk Stöhr haben sich diese Woche konzentriert auf das Abstiegsduell vorbereitet. Es gilt am Samstag vor allem, gegen die gefährlichen Außenangreiferinnen von Engelsdorf die richtigen und wirksamen sportlichen Antworten parat zu haben. Von diesen ging beim letzten Punktspiel in Vilsbiburg die meiste Gefahr aus und führte zu erheblichen Punktgewinnen zugunsten der Leipzigerinnen. Den Weg nach Engelsdorf kann der Trainer mit der kompletten Mannschaft antreten. Alle Spielerinnen sind an Deck und wollen mit Einsatzstärke und viel Engagement den notwendigen Dreier einfahren.

Spielbeginn ist am Samstag um 18.30 Uhr in der Sporthalle Gymnasium Engelsdorf.

Stefan Baldauf

Mannschaftsleiter CPSV Volleys

 

Spielinformationen

2. Volleyball Bundesliga-Süd Damen

22. Spieltag - Samstag, 21.03.2015, 18.30 Uhr

SV Lok Engelsdorf – CPSV Volleys

Sporthalle Gymnasium Engelsdorf

 

  1. Schiedsrichter: Dr. Rentzsch, Ines (Dresden)
  2. Schiedsrichter: Gäbler, Tina (Dresden)

 

Die nächsten Spiele der CPSV Volleys Chemnitz

28.03.2015 19.00 Uhr CPSV Volleys - NawaRo Straubing

11.04.2015 19.30 Uhr Allianz MTV Stuttgart II - CPSV Volleys

Das vergangene Wochenende stand wieder ganz im Zeichen der Sportart Judo. Am Samstag fand in Berlin der Mondeo Cup der AK U 15 männlich statt. Bei diesem Bundessichtungsturnier waren Auswahlteams aller Landesverbände sowie benachbarter Staaten am Start. Vom Chemnitzer PSV waren vier Sportler dabei.

Matti Wolfgang zeigte in der Klasse - 37 kg starken Einsatz. Leider brachte er sich in beiden Kämpfen durch zu ungestüme Angriffe selber um den Erfolg.

Bernhardt Berg, in der Klasse bis 43 kg kämpfend, zeigte, dass er nicht umsonst in der sächsischen Auswahl steht. Nach zwei Auftaktsiegen musste er sich dem späteren Finalisten knapp geschlagen geben. Den vierten Kampf verlor er noch umstrittener, nachdem er im Golden Score und immer wieder angreifend nach 9 min eine kleine Wertung abgab, gegen einen bis dahin absolut passiven Gegner. Trotzdem eine Super Leistung.

Albert Berg (- 50 kg) konnte diesmal nicht an seine Leistung von Jena anknüpfen. Nachdem er den Auftaktkampf gegen einen polnischen Sportler verlor, konnte er den darauffolgenden klar für sich entscheiden. Leider verlor er Kampf drei.

Lucas Grünker, ebenfalls - 50 kg, verlor den Auftaktkampf um dann mit einem spektakulären Armhebel den zweiten Kampf zu gewinnen. Leider ging der darauffolgende Kampf verloren.

Dennoch bleibt zu konstatieren, dass unsere Kämpfer durchaus das hohe Niveau mithalten und sich bei konsequenterer Gangart auch weiter vorne hätten platzieren können.

Ebenfalls am Samstag fanden in Werdau - Langenhessen die diesjährigen Landesmeisterschaften der Judoka Ü 30 statt. Hier konnten sich folgende CPSV Judoka platzieren.

Dirk Hilbig                 1. Platz - 73 kg

Danny Scheithauer   1. Platz - 81 kg

Martin Unger             3. Platz - 81 kg

Robert Seidel           1. Platz - 100 kg

Am Sonntag fand dann in Berlin der Georg Knorr Pokal statt. Dieses Bundessichtungsturnier für die weibliche AK U 15 wurde ebenfalls von Sportlerinnen der Landesauswahlmannschaften genutzt, um die anwesenden Bundestrainer auf sich aufmerksam zu machen. Leider konnten Lotti Kozma (- 48 kg) und Josefine Ittner (- 57 kg) keine Akzente setzen.

Ebenfalls am Sonntag gingen sechs Damen des Chemnitzer PSV beim Mädchenpokal in Werdau - Langenhessen auf die Matte.

Josee Feige (U 11) konnte alle Kämpfe für sich entscheiden und belegte Platz 1.

Marlene Lindner (U 11) konnte sich in ihrem ersten Judowettkampf über einen dritten Platz freuen.

Marie Luise Lißner (U 13) ließ ebenfalls gar nichts anbrennen und wurde ebenfalls Erste.

Olivia Zurbuchen (U15) machte es ihren Mannschaftskameradinnen nach und kam ebenfalls auf Platz 1 ein.

Natalie Wanke und Rania Kettler (U 18) belegten dritte Plätze.

Ulli Heuschkel

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