Rund 700 Gymnastinnen aus ganz Deutschland begeisterten die Zuschauer

Der Chemnitzer Polizeisportverein e. V. (CPSV) richtete am vergangenen Wochenende (26.-28.06.15) in der Richard-Hartmann-Halle erstmals die

Deutschen Meisterschaften und den Deutschlandcup – Gruppe - in der Rhythmischen Sportgymnastik

aus.

Die Meisterschaften standen unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, die sich am Samstagnachmittag die Wettkämpfe life vor Ort ansah.

Insgesamt 108 Gruppen mit 675 Aktiven aus ganz Deutschland waren zu diesem sportlichen Event nach Chemnitz gekommen. Dazu rund 100 Trainer/Übungsleiter und Betreuer sowie ein 50 Personen umfassendes Wettkampfgericht.

An den drei Wettkampftagen wurde den insgesamt rund 1 000 Zuschauer hervorragender Sport geboten.

Die Sportlerinnen im Alter von 10 bis 28 Jahren traten in verschiedenen Altersgruppen (mit Seil, Ball, Reifen, Keule oder Ball) an.

Der gastgebende CPSV ging mit einem eigens in Vorbereitung auf diese Meisterschaften neu formierten Junioren-Team an den Start. Die CPSV Mädchen im Alter von 12 bis 15 Jahren schlugen sich mit ihrer Seildarbietung am Samstagnachmittag in der Freien Wettkampfklasse mit Bravour. Von 29 Teams belegten sie einen achtbaren 19. Platz.



Mit insgesamt sechs Goldmedaillen waren die Gymnastinnen von Bremen 1860 die erfolgreichsten. Sie holten sich auch am Sonntag in der Meisterklasse (Kür mit zwei Reifen und der Bällen) Gold, wurden Deutsche Meister.

In der Junioren-Wettkampfklasse siegte am Sonntag TSV Schmiden 1902 (Baden-Württemberg). Das Team ging als Junioren-Nationalmannschaft an den Start und gewann Gold, wurden Deutsche Juniorenmeister.

Dem CPSV wurde als Ausrichter dieser Meisterschaften von der Vertreterin des Deutschen Turner Bundes, Ursula Born, eine „großartige Vorbereitung“ bescheinigt. „Es hat alles hervorragend funktioniert, herzlichen Dank an die Organisatoren und die vielen fleißigen Helfer“ so Frau Born.

An den drei Tagen waren insgesamt rund 100 ehrenamtliche Helfer vom CPSV (Vereinsmitglieder, Verwandte und Freunde) im Einsatz und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

CPSV Präsident Volker Lange, der an allen drei Wettkampftagen die Meisterschaften vor Ort begleitete, „unser Org.-Team unter Führung von Jenny Zichner und Carola Wendt haben mit ihren Helfern eine tolle sportliche Veranstaltung über die Bühne gezogen, das war beste Werbung für Chemnitz und unseren Sportverein“.

Reinhard Walther

Pressesprecher

Mannschaft des CPSV II Männer

 

Nach den Frauen auch die Männer des Chemnitzer Polizeisportvereines Sächsischer Mannschaftsmeister im Judo

Das vergangene Wochenende stand noch einmal ganz im Zeichen der Judoka des Chemnitzer Polizeisportvereines.

Am Samstag fand der letzte Kampftag der Verbandsliga Sachsen im Judo für die Männer statt. Eine Woche nachdem sich die Judodamen des CPSV mit dem Titel Sächsischer Mannschaftsmeister schmücken konnten, setzte nun auch die Männer zum Saisonfinale an. Als unbesiegter Tabellenführer erwartete der  Gastgeber CPSV II die Mannschaften des AC Taucha und des Polizeisportclubs Bautzen II im heimischen Dojo an der Ernst Wabra Straße. Ziel war es, nicht nur die Tabellenführung zu verteidigen, sondern auch die weiße Weste zu behalten.

Im ersten Durchgang trafen die beiden Gastmannschaften aufeinander. Hier konnten sich die Judoka des AC Taucha, als bisheriger Tabellenzweiter mit 5:2 gegen den PSC Bautzen II durchsetzen.

Der darauf folgende Kampf PSC Bautzen II gegen den CPSV II endete ebenfalls 2:5. Hier konnten sich Eugen Hudak (- 60 kg), Martin Haubold (-66 kg), Paul Ogorsolka (-73 kg), Tom Uhlig (-81 kg) und Thomas Nowack (-100 kg) mit vorzeitigen Siegen in die Siegerliste eintragen.

Im letzten Kampf trafen die Chemnitzer auf die kampfstarke Vertretung des AC Taucha. Nachdem Martin Haubold (-66 kg), Tom Uhlig (-81 kg) und Thomas Nowack (-100 kg) ein 3:0 Führung erkämpft hatten, musste sich Shotiko Sibashvili in der Klasse über 100 kg seinem Tauchaer Kontrahenten geschlagen geben. Dann war es an Luis Haubold (-60 kg) mit seinem Sieg den vierten Punkt einzufahren, der zum letztendlichen 4:3 Erfolg der Chemnitzer führte.

Damit haben die Männer des CPSV II nicht nur den Titel errungen, sondern mit 16: 0 dies auch ohne einen Kampf zu verlieren.

Die erste Mannschaft des Chemnitzer PSV wird versuchen, am 11.07.15 in der Regionalliga dieses Kunststück nachzuahmen. Trifft man doch am letzten Kampftag beim JC Leipzig auf den Gastgeber und die Mannschaft von Grün Weiss Dresden. Auch hier führen die Chemnitzer Judoka verlustpunktfrei die Tabelle an und sind gewillt, dies auch so zu belassen.

Mannschaft des erfolgreichen Nachwuchsteam des CPSV in Stollberg

Ebenfalls am Samstag fand im benachbarten Stollberg ein Nachwuchsturnier statt. Die Judoka des CPSV waren hierzu mit einer kleinen Mannschaft von 12 Kämpfern angereist. Im Ergebnis wurden sechs erste, zwei zweite und zwei dritte Plätze erkämpft. Mit Simon Irmen (U 9/- 27 kg) konnte sich ein Debütant durchsetzen und seine Klasse gewinnen. Weitere erste Plätze errangen Lucas Rosenkranz (U11/ 32 kg), Bernhard Berg, der gleich zwei Altersklassen (U 13 und U 15) kämpfte und dort jeweils die Klasse bis 43 kg gewann, Allard Hübler (U13/- 46 kg) und Albert Berg (U 15/50 kg). Die beiden Zweitplatzierten sind Nick Vogel (U 15/43 kg) und Matti Wolfgang (U 15/ - 37 kg). Kevin Grünker (U 13 / - 28 kg) und Jenny Kaiser (U9/30 kg) belegten einen dritten Platz. Im Starterfeld von über 120 Judoka konnten sich die Chemnitzer eindrucksvoll in Szene setzen.

Ulli Heuschkel

Judo Frauen des Chemnitzer PSV Landesvereinsmannschaftsmeister

Am vergangenen Samstag fand der letzte Kampftag der Verbandsliga der Frauen im Judo statt. Der gastgebende PSV Leipzig hatte wieder für beste Bedingungen gesorgt. Die Damen des Chemnitzer Polizeisportvereines waren als bisherige Tabellenzweite angereist, hatten aber auch eine lange Verletztenliste im Gepäck. Galt es doch nun, diese Ausfälle zu kompensieren. Dies machte die Aufgabe nicht einfacher, alle Kämpfe zu gewinnen um die Relegation zur 2. Bundesliga zu schaffen.

Der erste Gegner, der JSV Eilenburg, ebenfalls ersatzgeschwächt, konnte mit 4:3 geschlagen werden.

Im zweiten Kampf gegen den PSV Kamenz kam es dann zu einer Vorentscheidung.  Vor dem letzten Kampf stand es 3:3 ehe Susann Bachmann (-48 kg)  gegen die ehemalige Chemnitzerin Franziska Sachse mit einer starken Leistung den vierten und entscheidenden Punkt holte. Somit gewannen die Chemnitzerinnen ebenfalls mit    4: 3.

Dies war natürlich Motivation genug, gegen den PSV Leipzig alles zu geben. Nach starkem Auftaktsieg von Anne Ritt gegen Josephine Vostry liefen die CPSV Girls zu Hochform auf und gewannen deutlich mit 5:2.

Im letzten Kampf gegen den  JC Jena stand es nach schnellen Siegen schon 4:0 als sich Sabrina Rebscher schwer am Knie verletzte und den Kampf aufgeben musste. Romy Steinerstellte sich wie eh und je sehr kampfstark vor und stellte den vier Punkte Abstand wieder her. Der letzte Kampf wurde ebenfalls siegreich gestaltet, so dass der CPSV Sieg mit 5:2 ungefährdet war.

Mit diesem Ergebnis wurden die Judo Damen des Chemnitzer Polizeisportvereines nicht nur Landesvereinsmannschaftsmeister sondern haben einen entscheidenden Schritt in Richtung Rückkehr in die 2. Bundesliga gemacht. Die Relegationsrunde hierfür ist am 17.10.2015.

Vorher kämpfen am Samstag, den 27.06.15 die Herren der Zweiten Männermannschaft des CPSV um 14:00 Uhr im heimischen Dojo an der Ernst -Wabra - Straße ebenfalls ihren letzten Kampftag in der Verbandsliga. Da sie de facto schon als Meister feststehen, geht es darum die weiße Weste zu behalten und die Meisterschaft ungeschlagen zu beenden.

Ebenfalls am Samstag fanden in Schmölln die Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften im Judo der AK U 15 statt. Hier konnte sich die frischgebackene Landesmeisterin Lotti Kozma in der Klasse bis 48 kg souverän durchsetzen und den Titel einer Mitteldeutschen Einzelmeisterin erkämpfen. Matti Wolfgan (- 37 kg) belegte einen fünften Platz und trug so zum guten Abschneiden der CPSV Judoka bei.

Kevin Grünker vom Chemnitzer PSV ging am Samstag in Rochlitz auf die Matte. Der 12 jährige Judoka vom CPSV konnte alle Kämpfe beim Pokalturnier in seiner Gewichtsklasse (- 28 kg) gewinnen und holte sich den begehrten Pott.

Ulli Heuschkel

Nach Deutschen Meisterschaft 2012 weiterer Erfolg der Senioren

Die CPSV-Seniorenvolleyballer kehrten mit einer Silbermedaille vom 7. Oldie-Cup

(Altersklasse Ü65) zurück. Dieser Cup gilt als interne Deutsche Meisterschaft und wurde in
der vergangenen Woche (27./28.05.) im brandenburgischen Lindow (Mark) ausgetragen.
Insgesamt hatten sich die acht folgenden Teams für diesen Cup qualifiziert: WSG Potsdam-
Waldstadt, VSG 1990 Bestensee, USV Halle, TSG Solingen Volleys, SV Reudnitz,
Walddörfer SV, Berlin-Buch und der Chemnitzer PSV.
In der Vorrunde setzte sich das CPSV-Team jeweils mit 2:0 gegen Halle, Solingen und
Bestensee durch.
Im Halbfinale wurde Reudnitz 2:1 besiegt und der Einzug ins Finale gefeiert.
In einem spannenden Finale unterlagen die CPSV-ler der WSG Potsdam Waldstadt mit 1:2,
holten die Silbermedaille.
Besonders bemerkenswert ist, dass das die CPSV-Senioren mit lediglich sechs Spielern
anreisen konnten und so diese Männer das gesamte Turnier ohne Auswechsler spielen
mussten.
Folgende Männer traten an: Gerd Rosenblatt (Kapitän), Volker Palm, Wieland Grimm, Ulrich
Heinlein, Ulrich Hocher und Dieter Horn.
Bereits 2012 sorgten die CPSV Senioren für Furore. Sie holten bei den Deutschen
Meisterschaften Ü59 im baden-württembergischen Backnang den Titel, wurden Deutscher
Meister.
Bis auf zwei fehlende Spieler trat jetzt das gleiche Team wie bei den Deutschen
Meisterschaften 2012 an, nunmehr in der Altersklasse Ü65 und wurde Vizemeister.


Reinhard Walther
Pressesprecher

 

CPSV erwartet 100 Teams zu Deutschen Meisterschaften

Der Verein richtet erstmals die bundesweiten Titelkämpfe in der Rhythmischen Sportgymnastik aus. Auch eine Chemnitzer Mannschaft tritt an - und macht sich Hoffnungen auf die Final-Teilnahme.

Von Maxi Rudolph
erschienen am 17.06.2015

Hier noch eine Drehung, da noch ein Schwung und schon fliegen die Seile über sechs Meter weit durch die Luft. Grazil an den Knoten gefangen folgen ein paar Sprünge, bevor die nächste Schrittserie ein neues Bild ergibt. "Kopf hoch, Arme gestreckt", ruft Jenny Zichner, Leiterin der Sektion Rhythmische Sportgymnastik beim Chemnitzer Polizeisportverein (CPSV), ihren Schützlingen zu: "Und gleich nochmal." Das Training in der Turnhalle an der Forststraße ist nicht gerade ein Zuckerschlecken. "Doch die Anstrengungen machen uns nichts aus", sagt Josephine Arnold und spricht damit für alle sieben Sportgymnastinnen der Gruppe. Sie haben ein großes Ziel: die Finalteilnahme vor heimischem Publikum.

Vom 26. bis 28. Juni richtet der CPSV erstmals die Deutschen Meisterschaften und den Deutschlandcup in der Rhythmischen Sportgymnastik aus. Etwa 100 Mannschaften werden dazu in der Richard-Hartmann-Halle erwartet. Sie bringen die komplette Vielfalt des Sports auf den Bodenteppich. "Ob Seil, Reifen, Ball, Keule oder Band - jedes Handgerät ist zu sehen, denn in jeder Leistungsklasse ist pro Saison ein anderes vorgeschrieben", erklärt Jenny Zichner. Die Chemnitzer gehen beim Deutschlandcup in der Altersklasse 12 bis 14 Jahre gegen etwa 25 Teams an den Start. Nach den Vorkämpfen am Samstag bestreiten die jeweils acht besten Gruppen einer Wettkampfklasse am Sonntag die Finals.

Für die RSG-Sektion wäre der Einzug in den Endkampf das i-Tüpfelchen auf eine erfolgreiche Saison. Denn erstmals seit langem stellt der Talentstützpunkt wieder eine Juniorengruppe bei dem größten nationalen Wettbewerb. Als amtierender sächsischer Vizemeister und Gewinner des Internationalen Tabea-Cups hat die junge Truppe ihr Können unter Beweis gestellt. "Rufen die Mädels ihre Leistungen aus dem Training ab, stehen die Chancen durchaus gut. Doch es hängt auch viel von der Tagesform ab", so Zichner.

Allein auf das gute Seilgefühl am Wettkampftag wollen die Gymnastinnen nicht vertrauen und feilen deshalb akribisch an ihrer zweieinhalbminütigen Kür zu "Girls, girls, girls" von Sailor. "Das perfekte Zusammenspiel und die Synchronität sind die größte Herausforderung in der Gruppe. Man muss sich im Gegensatz zum Einzel auf die anderen einstellen, auf sie schauen und bei Fehlern schnell reagieren", sagt Isabel Kailus. Die 14-Jährige gehört zu den Erfahrenen im CPSV-Team, hat bereits zwei Mal am Deutschlandcup teilgenommen. Sie bietet den Jüngeren, wie Lilli Retzbach und Josephine Arnold, beide 11 Jahre alt, Orientierung und sorgt für ein bisschen mehr Ruhe.

Gerade die quirlige Lilli, D-Kader-Sportlerin des Talentstützpunktes, hat häufig mit ihrer Vergesslichkeit und der Übungsabfolge zu kämpfen. "Bei ihrem ersten Wettkampf wurde ihr am Rand des Bodenteppichs die Reifenübung vorgemacht", erinnert sich Trainerin Jenny Zichner lachend. Die aktuelle Gruppenkür habe sie allerdings im Kopf, beteuert die Elfjährige, seit vier Jahren Gymnastin beim CPSV. Vielmehr bereiten ihr das Werfen und Fangen des Seiles - die Mindestweite beträgt sechs Meter - noch Probleme.

Auf diese Fangsicherheit und die korrekte Ausführung legt das ganze Team in den letzten Wochen sein Augenmerk. Auch sich bei Fehlern die Enttäuschung nicht anmerken zu lassen und selbstbewusst weiterzumachen, müssen die Mädels noch verinnerlichen. "Die Unsicherheit fängt schon bei der Erwärmung vor dem Wettkampf an, wenn 20 Gruppen gleichzeitig auf den Bodenteppich wollen. Ganz zurückhaltend lassen unsere Mädels erst einmal den anderen den Vortritt", schmunzelt Jenny Zichner. Den Stolz auf ihre Schützlinge merkt man der früheren Gymnastin dennoch an, aber auch die kleine Last, selbst noch eine wichtige Entscheidung treffen zu müssen. Nur fünf der jeweils sieben Sportlerinnen, die für eine Gruppe nominiert werden, bestreiten den eigentlichen Wettkampf. "Die Mädels mit den besten Trainingsleistungen und der größten Sicherheit kommen in die Mannschaft." Nach dem Trainingslager, kurz vor den Titelkämpfen, stehe die finale Besetzung fest, so Zichner.

Dass Isabel, Lilli und Josephine zu den hoffnungsvollen Chemnitzer Teilnehmerinnen gehören, ist so gut wie sicher. Mit dem Finaleinzug kann sich Lilli Retzbach dann selbst ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk bereiten: Zur Veranstaltung, am Freitag feiert die Gymnastin ihren 12. Geburtstag.

Tickets für die Wettkämpfe vom 26. bis 28. Juni gibt es unter: www.rsg-gruppe2015.de.

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