Die CPSV-Volleys und ihr Drittliga-Meistertrainer Jan Pretscheck werden die kommende Saison nicht gemeinsam bestreiten. Gespräche über die wirtschaftlichen Möglichkeiten und die sportlichen Ziele legten es nahe, den nur für die aktuelle Saison bestehenden Vertrag nicht zu verlängern und einvernehmlich nach neuen Wegen bzw. Herausforderungen zu suchen. Jan Pretscheck hatte das Amt als Cheftrainer bei den CPSV-Volleys im August 2016 übernommen mit der Aufgabe, die Volleys sportlich zurück in die zweite Liga zu führen. Dieses Vorhaben war zum letzten Heimspiel der Drittligasaison 2016/17 am 25. März 2017 mit dem 3:1-Sieg gegen den TV Planegg-Krailling vor der Rekordkulisse von knapp 370 Zuschauern zur Realität geworden. Mit 13 Siegen aus 18 Spielen hatten die CPSV-Volleys äußerst knapp vor der DJK Augsburg-Hochzoll den Staffelsieg errungen.

Diese Entscheidung wurde unabhängig von der Ligazugehörigkeit der Volleys der kommenden Saison 2017/18 (2. Bundesliga oder 3. Liga) getroffen, die sich in den nächsten Wochen im Lizenzierungsverfahren klären wird. Die Lizenzunterlagen für die 2. Bundesliga sind bis zum 2. Mai, mit Nachfrist bis 2. Juni, beim Deutschen Volleyballverband einzureichen. Das Organisationsteam der CPSV-Volleys sucht nun für die kommende Saison eine ausgewiesene Trainerpersönlichkeit mit Bezug zum Chemnitzer Raum, die den vor zwei Jahren eingeschlagenen Weg konsequent weitergeht, regionale Talente zu finden, bestmöglich zu fördern und diese in eine auf gutem Niveau spielende erste Mannschaft zu integrieren.

Stimmen:

Matthias Demmler, Team-Manager der CPSV-Volleys und Sektionsleiter Volleyball im Chemnitzer Polizeisportverein (CPSV): „Jan Pretscheck hat maßgeblich dazu beigetragen, den Damenvolleyball in Chemnitz wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Tolle Heimspiele waren der Garant des Erfolges mit einer am Ende etwas glücklichen, aber doch verdienten Landung auf dem ersten Tabellenplatz. Nicht zuletzt die kontinuierliche Arbeit mit der Mannschaft und sein volleyballerischer Scharfsinn haben den Grundstein für den Erfolg gelegt. Die Sektion Volleyball im CPSV und ihre erste Damenmannschaft danken Jan Pretscheck für seine hervorragende Arbeit in der abgelaufenen Saison und wünschen für die sportliche und persönliche Zukunft alles Gute.“

Jan Pretscheck, Cheftrainer der CPSV-Volleys der Saison 2016/17: „Ich bin im August letztes Jahr angetreten, um mit dem Team die zweite Liga zu erreichen. Trotz einiger Ausfälle im Saisonverlauf haben wir gemeinsam das Ziel erreicht. Die Spielerinnen haben einen tollen Job gemacht und es macht mich stolz, Teil des Drittliga-Meisterteams 2016/17 zu sein. Ich werde den Volleyball beim CPSV weiterverfolgen und wünsche dem Verein viel Kraft beim Umsetzen seiner Vision. An dieser Stelle möchte ich mich bei den fantastischen Fans und den vielen Helfern rund ums Team bedanken, welche gerade die Heimspiele zu erlebnisreichen Events gemacht haben.“

Corina Ssuschke-Voigt, CPSV-Volleys-Kapitän und ehemalige Nationalspielerin (250 Einsätze): “ Jan Pretscheck hat, obwohl er aus dem Männer-Bereich kommt, ohne langes Zögern einen erstklassigen Einstand als Damen-Trainer geben können. Jan verstand es nicht nur, unser technisches und taktisches Vermögen auszubauen, sondern er erreichte das Team auch sofort mental, vor allem bei den Ansprachen vor dem Spiel und während der Auszeiten. Dies schaffen nicht viele Trainer! Ich finde es schade, dass es nicht weitergeht und hoffe, dass der CPSV nun einen adäquaten Coach finden kann.“

Daniela Espig, langjährige CPSV-Volleys-Spielerin: „Jan hat bei jedem von uns die Stärken erkannt und gefördert und so eine Leistungssteigerung herausgeholt. Wir haben viele tolle und abwechslungsreiche Übungen im Training gemacht, dies hat uns alle weitergebracht und am Ende die Basis für den Erfolg gebildet.“ 

Chemnitz, den 28. April 2017

Geschrieben von: Thomas Blaudeck

Zum Auftakt in die diesjährige Regionalligasaison mussten die Männer des Chemnitzer Polizeisportvereines am Samstag auswärts beim Judoclub Jena antreten. Als weiterer Gegner traf man hier auch auf die Vertretung des Judoclub Halle.

Entsprechend des Reglements trugen die beiden Gastmannschaften den ersten Kampf aus. Oliver Perle (-60 kg), Martin Haubold (-66 kg), Zelimkhan Mukhaev (-73 kg), Sebastian Schmieder (-81 kg), Daniel Häfner (-100 kg) und Sebastian Hesse (+ 100 kg) sorgten mit ihren Siegen für einen Auftakt nach Maß für den CPSV. Da lediglich die Klasse bis 90 kg verloren wurde, besiegten die Chemnitzer den Judoclub Halle mit 6:1.

Der zweite Durchgang, Judoclub Jena gegen den Chemnitzer PSV war das erwartete Kopf an Kopf rennen. Nachdem Jena den ersten Kampf gewonnen hatte, sorgten Sebastian Hesse (+ 100 kg), Jakob Eckel (-90 kg) und Apti Laev (-81 kg) für einen, aus Chemnitzer Sicht, 3:1 Vorsprung. Durch einen Sieg in der Klasse bis 66 kg verkürzten die Jenaer, ehe Routinier Tom Uhlig (- 73 kg) den vierten Punkt für Chemnitz erkämpfte und so den Sieg sicherte. Die Niederlage im Kampf in der Klasse bis 60 kg stellte dann nur noch Ergebniskorrektur dar. Am Ende besiegten die Judoka des Chemnitzer PSV verdient die Gastgeber des Judoclub Jena mit 4:3.

Ulli Heuschkel

Gleich drei Sportler des Chemnitzer Polizeisportverein waren vor bzw. über Ostern bei Weltmeisterschaften am Start.

In Hongkong fand vom 12.04.-16.04.2017 die WM im Bahnradsport statt. Dabei waren unsere Top Sprinter Joachim Eilers und Max Niederlag vom BDR nominiert worden.

Joachim Eilers ging als Titelverteidiger im Keirin und im 1000-m-Zeitfahren an den Start.

Für ihn lief schon die Vorbereitung auf diese WM nicht optimal, da er krankheitsbedingt (Pfeiffersches Drüsenfieber) lange Zeit nicht trainieren konnte, zudem fing er sich in Hongkong einen Virus ein.

Mit Platz sieben im Keirin, nach umstrittener Distanzierung durch die Jury, und Platz fünf im 1000-m-Zeitfahren musste Joe nach Hause fliegen.

Max Niederlag trat im Teamsprint, gemeinsam mit Eric Engler (Track Team Brandenburg) und Robert Förstemann (RSC Cottbus), an. Mit Platz 12 (nach Wechselfehler) wurde eine Medaille weit verfehlt.

Im Sprint blieb Max Niederlag Platz fünf. Vorausgegangen war im dritten Lauf des Viertelfinales eine offenbare Fehlentscheidung der Jury, die Disqualifikation nach angeblichem Fahrfehler.

Heute (18.04.) kehren die beiden Sportler nach Hause zurück, ein paar Tage Urlaub folgen. Dann wird der Fokus auf die Vorbereitungen auf die Europameisterschaften in Berlin (19.-22.10.2017) gelegt.

 

Fast zur gleichen Zeit, am 15. und 16.04.2017, fanden in Taiwan die Weltmeisterschaften im Sport Stacking (Becherstapeln) statt.

Vom CPSV war für diese WM Fanija Büchner (63) nominiert worden.


Für sie war es bereits die fünfte WM-Teilnahme. Fanija Büchner trat als mehrfache Medaillengewinnerin bei den Senioren (AK 60+) an.

In Taiwan waren 459 Sportler/Sportlerinnen aus 19 Ländern am Start.

Mit Gold im Double (Titelverteidigung) und fünf Silbermedaillen in verschiedenen Disziplinen waren diese Weltmeisterschaften für Fanija Büchner äußerst erfolgreich.

 

Reinhard Walther

Pressesprecher

Bernhard Berg holt Bronze beim internationalen Bundessichtungsturnier in Bottrop

 

Die 2. Männermannschaft startet mit zwei fulminanten Siegen in die neue Saison

Am Samstag hatten die Judoka des Chemnitzer Polizeisportvereines wieder allen Grund zum Feiern.

Bernhard Berg vertrat den Chemnitzer Polizeisportverein beim hochkarätigen internationalen Bundessichtungsturnier der AK U 16 in Duisburg. Hier waren 308 Teilnehmer aus Tschechien, Slowenien, Belgien, den Niederlanden und 17  Landesverbänden angereist, um ihre Besten zu ermitteln. Auf sechs Matten wurde unter den Augen von DJB Trainer Olaf Schmidt um die begehrten Medaillen und Platzierungen gekämpft. Bernhard Berg, in der Klasse bis 55 kg eingewogen, musste den Auftaktkampf gegen den Vertreter Tschechiens, Matyas Roubik bestreiten. Dieser wurde vorzeitig gewonnen. Auch von Illyas Vinayev (NRW) ließ sich Bernhard nicht beeindrucken und beendete den zweiten  Kampf siegreich. Im dritten Kampf sah er sich dem Vertreter Sloweniens, Miha Kosec gegenüber. Nach Gleichstand in der regulären Kampfzeit, konnte sich Bernhard jedoch im Golden Score durchsetzen. Danach stand er Lucas Schouten vom TSV München - Großhadern gegenüber. Auch hier konnte Bernhard seine Spezialtechnik, einem links eingedrehten Hüftwurf, durchsetzen und gestaltete auch diesen Kampf siegreich.

Der Finaleinzug wurde ihm allerdings durch den Brandenburger Oliver Leistner verwehrt. Nun musste der letzte Kampf gewonnen werden, um noch einen Podestplatz zu erkämpfen. Hier wartete mit  Luca Gamrekelashvili der Vertreter Berlins. Nach reichlich 3 Wettkampfminuten konnte Bernhard wiederum seinen Spezialwurf ansetzen und erfolgreich zu Ende bringen. Mit diesem Sieg beendete Bernhard Berg den Wettkampf mit einem sehr starken dritten Platz.

 

Ebenfalls am Samstag startete die 2. Männermannschaft in die neue Verbandsligasaison. Der CPSV hatte dabei Heimrecht und zeigte allen Besuchern im heimischen Dojo an der Ernst Wabra Straße, dass man sich auch in diesem Jahr viel vorgenommen hatte. Zu Gast waren die Mannschaften vom TSV Schlettau und des SV Einheit Altenburg.

 

Der erste Durchgang sah einen 4:3 Sieg der Schlettauer über Altenburg.

 

Der zweite Durchgang, TSV Schlettau gegen den CPSV II, endete 0:7. Hier konnten alle sieben eingesetzten Chemnitzer ihre Kämpfe vorzeitig beenden. Bemerkenswert ist, dass Youngster Albert Berg in seinem ersten Kampf bei den Männern, ebenso sicher und souverän auftrumpfen konnte wie der Rest der Mannschaft.

Der CPSV II kämpfte in der Aufstellung:

- 60 kg Albert Berg

- 66 kg Martin Haubold

- 73 kg Tom Uhlig

- 81 kg Zelimkhan Mukaev

- 90 kg Jakob Eckel

- 100 kg Thomas Nowack

+ 100 kg Robert Seidel

 

Der dritte Kampf lautete CPSV II gegen den Aufsteiger aus Altenburg. Die Mannschaft des CPSV, in nur einer Position umgestellt, in der Klasse bis 60 kg durfte Ahmad Rahmid seinen Einstand geben, machte in demselben Tempo weiter, wie sie gegen Schlettau kämpfte. Auch hier konnten alle eingesetzten Chemnitzer Judoka vorzeitig gewinnen und sorgten für einen Endstand von 7:0.

Damit setzte sich die Mannschaft vom CPSV II mit 4:0 und 140:0 Unterpunkten an die Tabellenspitze.

Ulli Heuschkel

 

Bahnrad-WM in Hongkong und Sport Stacking- WM in Taiwan

Gleich drei Sportler des Chemnitzer Polizeisportvereins werden in den nächsten Tagen bei Weltmeisterschaften starten.

Für die Bahnrad-Weltmeisterschaften in Hongkong, 12.04. bis 16.04.2017, wurden die Top Sprinter Joachim Eilers und Max Niederlag vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) nominiert. Insgesamt hat der BDR für diese WM 21 Athleten, 9 Frauen und 12 Männer, berufen.

Joachim Eilers wird als Titelverteidiger im Keirin und im 1000-m-Zeitfahren an den Start gehen. Für ihn lief die Vorbereitung auf diese WM nicht optimal, da er krankheitsbedingt (Pfeiffersches Drüsenfiber) lange Zeit nicht trainieren konnte und auch einige Wettkämpfe auslassen musste.

„Unter diesen Umständen wäre der Gewinn einer Medaille durch Jo eine Überraschung“, so sein Heimtrainer Ralph Müller.

Max Niederlag tritt im Sprint und im Teamsprint an. Er hat sich die WM Teilnahme u. a. durch seine sehr guten Leistungen bei zwei Weltcups im Februar (zweimal Silber im Sprint, einmal Silber im Teamsprint) mehr als verdient. „Auch im Training hat er sich voll reingehängt, wenn alles optimal läuft, ist eine Medaille drin“, so Ralph Müller.

 

Fast zur gleichen Zeit, 15. und 16.04.2017, finden in Taiwan die Weltmeisterschaften im Sport Stacking (Becherstapeln) statt.

Vom CPSV wurde für diese WM Fanija Büchner nominiert. In Taiwan sind 459 Sportler/Sportlerinnen aus 19 Ländern am Start.

Für Fanija Büchner (62) ist es bereits die fünfte WM Teilnahme. Sie tritt als mehrfache Medaillengewinnerin bei den Senioren (AK 60+) an. Ihr Ziel ist u. a. die Titelverteidigung mit der Staffel und im Double von 2016.

 

Reinhard Walther

Pressesprecher

Sparkasse Chemnitz

Lichtenauer

Integration durch Sport

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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