Einladung: 12. Dezember, 14 Uhr, auf der Hauptbühne des Weihnachtsmarktes

Am Dienstag, dem 12. Dezember, 14 Uhr wird sich der Chemnitzer Bahnradsportler Joachim Eilers in das Goldene Buch der Stadt eintragen. Erstmalig findet diese Ehrung auf der Hauptbühne des beliebten Chemnitzer Weihnachtsmarktes statt.
Nach 2013, 2014 und 2016 trägt sich Eilers zum vierten Mal in das Goldene Buch der Stadt ein. Diesmal werden seine beeindruckenden Leistungen bei der Bahnrad-Europameisterschaft 2017 in Berlin gewürdigt. Der 27-Jährige wurde im Teamsprint und im 1000-Meter-Zeitfahren jeweils Vize-Europameister.

Jungs der U 13 des Chemnitzer Polizeisportvereines neuer sächsischer Mannschaftsmeister

Am Samstag, den 02.12.17 fanden die Landesmannschaftsmeisterschaften der Altersklasse U 13 in der Sportart Judo statt. Austragungsort war Dresden.

Der Chemnitzer Polizeisportverein war mit einer Jungenmannschaft am Start, welche durch Mark Singer vom 1. Judoclub Stollberg verstärkt wurde.

In der Vorrunde wurden die starken Mannschaften vom TSV Boxberg und JV Ippon Rodewisch jeweils mit 3:2 geschlagen. Hier konnten Saen Würker (- 34 kg), Mark Singer (- 38 kg) und Lukas Rosenkranz (- 42 kg) ihre Kämpfe siegreich gestalten.

Den Kampf um den Finaleinzug gegen den Döbelner SC konnte mit 4:1 gewonnen werden. Hier siegten Mark Singer und Lukas Rosenkranz, sowie Henry Thämelt (- 48 kg) und Sascha Zimmermann (+ 48 kg).

Den von allen mit Spannung erwarteten Finalkampf gegen den PSV Kamenz konnten die Chemnitzer wiederum mit 4:1 für sich entscheiden. Auch hier setzten sich Mark Singer, Lukas Rosenkranz, Henry Thämelt und Sascha Zimmermann durch.

Mit diesem Triumph geht ein sehr erfolgreiches Wettkampfjahr für die Nachwuchsjudoka des Chemnitzer Polizeisportvereines zu Ende.

 

Es kamen folgende Sportler zum Einsatz:

- 34 kg Saen Würker

- 38 kg Mark Singer 

- 42 kg Lukas Rosenkranz

- 42 kg Henry Thämelt

- 48 kg Sascha Zimmermann

+ 48 kg Lamar Diatta

Ulli Heuschkel

Es gehört seit vielen Jahren zur Tradition in der Vorweihnachtszeit Senioren und Ehrenmitglieder des Vereins zu einem gemütlichen Beisammensein einzuladen.

Am 29.11.2017 waren die meisten der eingeladenen 20 Personen erschienen, um bei einem kleinen Imbiss, dem einen oder anderen Bierchen ein Paar schöne Stunden gemeinsame mit Vertretern der Vereinsführung im Klubraum im Steinhaus an der Forststraße zu verbringen.

Den weitesten Weg hatte Ehrenpräsident Horst Wawrzynski auf sich genommen Er kam aus Naumburg (Sa.Anhalt) nach Chemnitz, immerhin rund 130 Kilometer Autofahrt. Seine Teilnahme war eine besondere, schöne Überraschung, denn er war das erste Mal dabei.

Wie schon im vorigen Jahr war Katharina Krüger (RSG) mit Abstand unser Ältestes Vereinsmitglied. Mit 94 Jahren ist sie Rolf Stopp (Radsport), dem ältesten unter den Männern um Jahre voraus. Er beging kürzlich, am 12.11. seinen 85. Geburtstag.

Schön war auch, dass sich einer unserer nach wie vor prominentesten Ehrenmitglieder, Jens Fiedler, die Zeit nahm, zu uns zu kommen.

Von der Vereinsführung waren Präsident Volker Lange, Vizepräsident Christian Ott sowie die Präsidiumsmitglieder Wilhelm Paech und Reinhard Walther gekommen.

Präsident Volker Lange informierte zu Beginn über einige Aspekte des sportlichen Geschehens der zurückliegenden Monate und die wirtschaftliche Situation. Er betonte, dass der Verein sowohl sportlich als auch wirtschaftlich über eine solide Basis verfügt.

In seinen Ausführungen hob er hervor, dass in diesem Jahr besonders der Radsport, mit der 37. Erzgebirgsrundfahrt und den Deutschen Meisterschaften im Straßenradsport, im Fokus stand. „Die Organisatoren um Roland Kaiser und sein Helferteam haben großes geleistet“, so Volker Lange.

Im Zusammenhang mit zukünftigen Investitionen erläuterte er, dass für eine Sanierung des Hartplatzes Fördermittelanträge eingereicht wurden.

Ein weiterer Punkt waren Ausführungen bezüglich des Standes der Refinanzierung des Kredits für den Hallenneubau 2001/2002. „Wir sind dabei fast auf der Zielgeraden. Ich muss hierbei immer wieder hervorheben, dass für die Rückzahlung dieser Verbindlichkeiten keine Vereinsgelder aus Mitgliedsbeiträgen oder Förderungen verwendet wurden. Die Tilgung des Kredits und der anfallenden Zinsen werden ausschließlich aus den Einnahmen der langfristigen Vermietung unserer Halle an Polizei und Zoll finanziert“ so der Präsident abschließend.

Im Rahmen der Zusammenkunft wurde Monika Müller (Leichtathletik) durch den Präsident und den Vorsitzenden der Kommission Ehrungen Jürgen Wiesner die „Ehrenurkunde für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft“ überreicht.

Außerdem nahm Horst Wawrzynski nachträglich herzliche Glückwünsche anlässlich seines 65. Geburtstages entgegen, den er am 09. November beging.

Reinhard Walther

Pressesprecher

 

 

                                           

        

Foto: Andreas Seidel

 

Beruflich Zukunft rückt in den Mittelpunkt

Nach 12 Jahren, davon die letzten sieben Jahre beim Chemnitzer Polizeisportverein (CPSV), hat Max Niederlag seine Laufbahn im Bahnradsport beendet.

Der 24-jährige Auswahlkader des Bundes Deutscher Radfahrer will sich zukünftig voll seiner beruflichen Entwicklung bei der Bundespolizei (BP) widmen. Die Entscheidung sei schon länger gereift, „ich kann mich nicht mehr ausreichend für den Leistungssport motivieren“, so Max Niederlag.

Er war u. a. Juniorenweltmeister im Teamsprint, Europameister U23 im Keirin, gewann mehrere Weltcups.

2016 war er mit der Nationalmannschaft zu den Olympischen Spielen nach Rio de Janeiro/Brasilien geflogen, musste jedoch kurz vor Beginn der Wettkämpfe krankheitsbedingt passen. Im Oktober dieses Jahres, wenige Tage vor den Deutschen Meisterschaften in Berlin, widerfuhr ihm das Gleiche.

Seinen beiden Trainern beim CPSV, Ralph Müller und Andreas Hirschligau, sei er zu großem Dank verpflichtet. „Sie sind als Trainerduo in Deutschland einmalig, haben mich geprägt, sportlich und vor allem auch menschlich“, sagte er.

Seinen zukünftigen Lebensmittelpunkt könnten sich er und seine Freundin, ebenfalls Polizistin bei der BP, in Leipzig vorstellen. Dort wird er ab Januar ein mehrwöchiges Praktikum bei der BP beginnen.

Privat ist die Zukunft auch „geplant“ verriet Max Niederlag, „nächstes Jahr im Juli ist die Hochzeit“.

Trainer Ralph Müller: „Es ist bedauerlich, dass er aufhört, gerade in der Vorbereitungsphase auf mehrere Weltcups und die Weltmeisterschaften im März 2018 in Holland“.

Vereinspräsident Volker Lange: „ Ich bin überrascht von seiner Entscheidung, das ist mehr als schade, dass Max aufhört“.

 

Reinhard Walther

Pressesprecher

Eine besondere Ehrung gab es kürzlich für Eva Speth. Am Rande der Weltmeisterschaften im Kraftdreikampf (13.-18.11.2017) im tschechischen Plzen/Pilsen wurde die ehemalige Sportlerin des Chemnitzer Polizeisportvereins aufgrund ihrer Verdienste als Mitglied des Exekutivkomitees (Executive Comittee) der Internationalen Kraftdreikampfvereinigung IPF (International Powerlifting Federation) und Vorsitzende des IPF-Komitees für Frauensport sowie für ihre zahlreichen internationalen und nationalen Erfolge als Athletin von IPF-Präsident Gaston Parage (Luxemburg) in die Hall of Fame der IPF  aufgenommen. Eva Speth ist die erste Amtsträgerin, d.h. erste Frau in offizieller Funktion, des internationalen Kraftdreikampfes, der diese Ehre zugesprochen wurde.

Die aus Markneukirchen im Vogtland stammende und von 1991 bis 2002 beim Chemnitzer Polizeisportverein aktive Sportfreundin war (als Eva Paulig) 1995 in die Masters-Nationalmannschaft im Kraftdreikampf berufen worden. Daraufhin hatte sie den Masters-EM-Vizemeistertitel errungen und wurde ein Jahr später in Neu-Delhi (Indien) auch Masters-Vizeweltmeisterin. Inzwischen blickt die seit 2002 für den TSV Burgau in Schwaben startende langjährige Chemnitzerin auf 14 Welt-, 17 Europa- und weit über dreißig deutsche Meistertitel (bei Masters/Senioren wie auch Aktiven) zurück. Eva Speth (damals Paulig) wurde 1996 zur Chemnitzer Sportlerin des Jahres gewählt und zur 4. Chemnitzer Sportgala ausgezeichnet. Im Jahr 2004 war sie Kraftdreikämpferin des Jahres im Bundesverband Deutscher Kraftdreikämpfer (BVDK).

Eva Paulig hatte in den 1980er-Jahren bei ITVK Karl-Marx-Stadt mit dem Kraftsport begonnen und im Jahre 1991 die Sportart Kraftdreikampf als Sektionsleiterin beim Chemnitzer Polizeisportverein mit aufgebaut, zu dessen Ehrenmitglied sie nach ihrem Abschied 2002 ernannt wurde. Eva Speth hielt ihrer Heimatstadt auch nach ihrer Übersiedlung nach Süddeutschland die Treue, so war sie sowohl bei den Europameisterschaften im Kraftdreikampf 2015 in der Messe Chemnitz als auch bei den Mitte Oktober 2017 ausgetragenen Deutschen Meisterschaften im Kraftdreikampf, die mit über 350 Teilnehmern in der Jahnbaude auf dem Chemnitzer Sonnenberg ausgetragen wurden, im Organisationskomitee dabei.

Die 63-jährige Eva Speth lebt heute mit ihrem Mann Anton in Steinheim am Albuch, Landkreis Heidenheim an der Brenz, Baden-Württemberg (tbk/R.W.).

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