Corona Zeit - trainingsfreie Zeit?

In den vergangene Tagen und Wochen, bedingt durch Einschränkungen imTrainings- und Wettkampfbetrieb, ist es um die Judoka des CPSV in den Medien ruhiger geworden. Berichteten wir doch an gleicher Stelle wöchentlichen von den zahllosen Erfolgen unserer Sportlerinnen und Sportler.  Der Schein trügt. Das Trainerteam erstellte wöchentlich Pläne für schweißtreibende judospezifische Workouts daheim, die fleißig abgearbeitet wurden. Besondere Unterstützung gab es für unsere Kadersportler auch vom Landestrainer U15 Frederik Jäde, der in wöchentlichen Online-Trainings unsere Schützlinge motivierte und zu Höchstleistungen herausforderte.

Auf Dauer sind aber auch die besten Trainingspläne nicht mehr ausreichend, um die Motivation hoch zu halten.   Es mussten neue Reizpunkte gesetzt werden. Was haben wir getan? Wir haben unsere Netzwerke genutzt und uns quasi den Spitzensport per Live-Schaltungen ins Haus geholt. Und es ist schon was Besonderes, wenn man sagen kann, ich habe mit Welt- und Europameistern trainiert!! Dieses Angebot wurde  mit großer Freude, hoher Motivation und Intensität angenommen. Das Training war sehr authentisch und realitätsnah aufgebaut. Es beginnt mit dem Angrüßen, gefolgt von einer kurzen Erwärmung in Vorbereitung einer intensiven Einheit zum Kraftaufbau. Die Übungen dienten auch gleichzeitig zur Verbesserung der Kondition und der Koordination. Neben der Steigerung der physischen Werte kamen auch die judospezifischen Elemente in Form des Tandoku Renshu nicht zu kurz – Uchi Komis bis zur Erschöpfung. Traditionsbewusst wurde selbstverständlich nach jeder Einheit abgegrüßt. Mehrmals pro Woche gab es intensive Einheiten u.a. mit dem U18-Bundestrainer Bruno Tsafack, dem Männer-Bundestrainer Richard Trautmann, dem mehrfachen Deutschen Meister Igor Wandtke, den Medaillengewinnerinnen bei Welt- und Europameisterschaften Matthias Casse aus Belgien, den Assen aus den Niederlanden Roy Meyer, Matthias Casse, Marhinde Verkerk und Juul Franssen unter der Leitung des Spitzentrainers Mark van der Ham sowie Pénélope Bonna und Shirine Boukli aus Frankreich. Ihnen allen sei an dieser Stelle ein besonderer Dank gestattet, da sie ihr eigenes Weltklasse-Training für uns alle parallel zum Mitmachen mit nicht unerheblichem technischen Aufwand zur Verfügung stellen. Die Judowelt rückt in diesen Tagen enger zusammen.

Da viele unserer Judoka ihr Training auch per Foto und Video dokumentiert haben, bekamen die Trainer gleichzeitig einen Eindruck davon, wie innovativ unsere Sportler sind. Da nicht jeder ein komplett ausgestattetes Fitnessstudio daheim hat, wurden kurzerhand Gegenstände des Haushalts und des täglichen Bedarfs, darunter Reinigungsgeräte, Getränkeflaschen, Möbel, Fahrradschläuche und ja, es stimmt, auch Toilettenpapierrollen umfunktioniert und in das Training eingebaut. Einfach Spitzenklasse!!   Umso größer  ist auch bei uns allen die Freude, dass wir alle in der kommenden Woche wieder anfangen, gemeinsam zu trainieren, natürlich unter Einhaltung aller erlassenen Auflagen und Verordnungen. Auf die eifrigsten Judoka der Corona-Zeit warten zudem noch ein paar kleine Überraschungen, die an dieser Stelle natürlich noch nicht verraten werden! In diesem Sinnen stehen wir zu den Kampagnen des Deutschen Judobundes „SEID JUDO - BLEIBT JUDO“ und HAJIME – BALD GEHT'S WIEDER RICHTIG LOS!!

 

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