Am vergangenen Samstag fanden in Heinsdorfergrund die diesjährigen Landesvereinsmannschaftsmeisterschaften der Altersklasse U 13 im Judo statt. Der Gastgeber hatte für beste Bedingungen gesorgt. Leider folgten nur zwei Mädchen- und vier Jungenmannschaften der Einladung. Der Chemnitzer Polizeisportverein war mit einer Jungenmannschaft am Start. Nach einer Auftaktniederlage (3:5) gegen den VfL Riesa folgte ein glatter 8:0 Sieg gegen den PSC Bautzen. Die nachfolgende Niederlage gegen den JV Ippon Rodewisch bedeutete Rang drei bei den Titelkämpfen. Positiv zu erwähnen ist, dass die Mannschaft größtenteils aus dem jüngsten Jahrgang der U 13 besteht und wir jede Gewichtsklasse besetzen konnten. Das lässt hoffen für das nächste Jahr.

Ein herzliches Dankeschön und Gratulation ergeht an die Judoka des CPSV:

  • 31 kg    Kevin Grünker
  • 34 kg    Jack Zurbuchen
  • 37 kg   Lars Wittek / Lucca und Lucien Vietze
  • 40 kg   Franz Müller
  • 43 kg   Marcel Nestler
  • 46 kg    Vincent Höhne
  • 50 kg   Bernhardt Berg
  • + 50 kg   Allard Hübler 

Ullrich Heuschkel

Am Wochenende stellten die Judoka des Chemnitzer Polizeisportvereines wieder beeindruckend ihr Können unter Beweis. Beim internationalen Pokalwettkampf in Aue gaben sich Auswahlmannschaften aus Österreich und Tschechien, sowie die Leistungszentren aus Bayern, Sachsen, Sachsen Anhalt und Brandenburg ein Stelldichein. Insgesamt war so ein hochkarätiges Starterfeld von 500 Athleten aus 46 Vereinen versammelt. In der Altersklasse U 11 konnten sich Josee Feige und Lukas Rosenkranz über einen dritten Platz freuen. Gerade Lukas setzte in der für ihn ungewohnten Klasse bis 35 kg Akzente.

In der U 13 konnten sich Kevin Grünker (- 31 kg) und Bernhardt Berg (- 46 kg) durchsetzen und wurden Erste. Allard Hübler (- 55 kg) steuerte einen starken dritten Platz bei.

In der Altersklasse U 15 wurde Lukas Grünker (- 34 kg) Zweiter. Matti Wolfgang dominierte die Klasse bis 40 kg und belegte wie  Bernhardt Berg (- 46 kg) Erster. Albert Berg konnte hier die Klasse bis 50 kg gewinnen. Lucas Grünker (- 55 kg) belegte einen starken dritten Platz. Lotti Kozma steuerte in ihrer Klasse bis 48 kg einen zweiten Platz bei.

Bei den Männern belegten Apti Laev und Zelimkhan Mukaev in der Klasse bis 73 kg Platz Zwei und Drei, nachdem sie sich lediglich dem Österreicher Hofer beugen mussten.

Sascha Zimmermann, Henry Thämelt und Lars Wittek zeigten gute Ansätze, mussten sich aber noch ihren Kontrahenten beugen.

Ulli Heuschkel

 

Am 07.11.2015 trafen sich die Handicap Sportler des Chemnitzer PSV, des BSC Freiberg und vom JV Ippon Rodewisch im Dojo des CPSV an der Chemnitzer Ernst-Wabra-Strasse. Die Gastgeber hatten zu einer Offenen Matte eingeladen in deren Anschluss eine Gürtelprüfung geplant war.
Pünktlich um 09:00 Uhr wurde der Tag durch die anwesenden Trainer, Mirko Wanke, Natalie Wanke und Ulli Heuschkel eröffnet. Nach einer intensiven Erwärmung folgten zwei Trainingseinheiten, in denen noch einmal auf die Feinheiten der einzelnen Judotechniken eingegangen wurden. Aufgrund der Zahl der anwesenden Trainer und Übungsleiter konnte hier sehr individuell gearbeitet und noch bestehende kleinere Unsicherheiten klargestellt werden.
Nach dem Mittagessen begann die Gürtelprüfung im Beisein des Vertreters des sächsischen Behindertenverbandes, Herrn Vogel. 20 Prüflinge stellten sich vor einer großen Zuschauerkulisse der Prüfungskommission um, mehr oder minder aufgeregt, den nächsthöheren Kyugrad zu erwerben.
Es waren sehr gute Leistungen in der Technikausführung zu verzeichnen und alle Judoka haben sehr hart gearbeitet. Um so größer war die Freude, als alle Prüflinge ihre Urkunden zur bestandenen Prüfung aus den Händen von Herrn Vogel empfangen konnten.
Alle Teilnehmer und die anwesenden Trainer waren sich einig, dass diese Art der Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden muss.
 
Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei jenen bedanken, welche diesen Tag für unsere Handicapper so unvergesslich gemacht haben. Das sind in erster Linie die beiden Übungsleiter Mirko und Natalie Wanke. Ein Dank geht auch an „Jackie“ Wanke und die Bäckerei Herrmann für die tolle Versorgung. Ebenso herzlich möchte ich mich nochmals bei dem Vertreter des sächsischen Behindertenverbandes, Herrn Vogel bedanken. Seine Anwesenheit zeigt doch, dass ein großes Interesse seitens des Dachverbandes (SBV) an der Sportart Judo besteht und die geschürten Diskrepanzen der Vergangenheit angehören.
Beeindruckend war auch die große Anzahl der Verwandten und Freunde die der Einladung Folge geleistet und durch ihre Anwesenheit den Prüflingen den Rücken gestärkt haben. Eine Fortsetzung in 2016 folgt!
 
U. Heuschkel

Am 07.11.2015 trafen sich in Rodewisch die besten Mannschaften der Altersklasse U15 aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, um den Mitteldeutschen Mannschaftsmeister zu ermitteln. Die gastgebenden Rodewischer hatten in der Göltzschtalhalle mal wieder beste Bedingungen und einen würdigen Rahmen geschaffen.
Auch die Jungs des Chemnitzer PSV in Kampfgemeinschaft mit dem 1.JC Stollberg hatten sich qualifiziert und wollten am Erfolg schnuppern. Doch es wurde ein steiniger Weg. Durch sehr kurzfristige Absagen konnten zwei Gewichtsklassen plötzlich nicht mehr besetzt werden. Bei der Leistungsdichte auf dieser Ebene ist das ein großes Handicup, wenn man von acht Gewichtsklassen gleich mal zwei an den Gegner kampflos abgeben muss. Auch die Auslosung liess die Gesichter dann noch einmal etwas ernster wirken, warteten doch ausnahmslos "schwere Brocken" auf die Jungs. Der Auftaktkampf hatte dann auch gleich viel Brisanz: es ging gegen den Lokalrivalen  Kampfgemeinschaft CPSC/JC Gornau um den Einzug in die nächste Runde. Der Coach hatte die Jungs gut eingestellt und motiviert. Nach hart umkämpften Begegnungen entschied erst der letzte Kampf und es stand am Ende 4:3 für PSV`ler. Was für ein kräftezehrender Auftakt. In der nächsten Runde, die zugleich auch das Halbfinale war, wartete dann der Topfavorit überhaupt: der Judoclub Leipzig. Die Leipziger wurden ihrer Rolle als Titelaspirant dann auch gerecht, siegten überlegen mit 7:1 und zogen ins Finale ein. Nun galt es, diese Niederlage zu verdauen und die Konzentration wieder auf die nächste Begegnung zu fokussieren. Schliesslich ging es ja schon um die Bronzemedaille. Vom Coach noch einmal neu motiviert und "heiß" gemacht ging es gegen den SC DHFK Leipzig. Auch hier gab es, wie in der Auftaktbegegnung, ein ständiges auf und ab der Gefühle. Die Emotionen schlugen Wellen als im vorletzten Kampf die Begegnung zugunsten der Chemnitzer entschieden wurde und am Ende ein mit unbändigem Willen erkämpftes 4:3 die Bronzemedaille sicherte. Jeder stand für jeden ein, die Jungs traten als geschlossene Truppe auf und oft bog einer es wieder gerade, wenn der andere mal patzte.
Herzlichen Glückwunsch an Kevin Grünker, Matti Wolfgang, Bernhard Berg, Albert Berg, Lukas Grünker und Tom Hartmann zu dieser tollen Leistung!
 
Mario Gädtke

 

Max Niederlag vom Chemnitzer PSV gewann bei der EM Bronze im Teamsprint und Silber im Sprint. Mit dem 22-Jährigen telefonierte danach Martina Martin.

Freie Presse: Herzlichen Glückwunsch zu den Ergebnissen. Wie fällt Ihr persönliches Resümee aus?

Max Niederlag: Es war für mich eine gelungene EM, an zwei Medaillen hatte ich vorher nicht gedacht. Ich konnte an die U-23-EM (Anm. d. Red.: 2x Gold, 1x Silber) anknüpfen, bin sehr zufrieden mit dem Einstiegswettkampf in diese so wichtige Saison für Olympia in Rio.

Im Sprint unterlagen Sie dem Niederländer Jeffrey Hoogland ganz knapp, im zweiten Lauf lag er um eine Tausendstelsekunde vorn. Hatten Sie zunächst auf ein drittes Duell gehofft?

Nein, denn ich wusste sofort, dass Jeffrey vorn lag. Auch wenn der Abstand so minimal war, als Sprinter spürt man das. Ich habe versucht, taktisch alles auszuschöpfen. Aber Jeffrey, der schon die Qualifikation gewonnen hatte, war einfach schneller. Das erkenne ich neidlos an.