CPSV Judoka mischen in der sächsischen Spitze kräftig mit

Am Wochenende fanden in Demitz-Thumitz beim gastgebenden JSV Rammenau die Landeseinzelmeisterschaften in den Altersklassen u13, u15 und u18 statt. Die vollen Wettkampflisten zeugten vom starken Interesse am ersten großen Wettkampf in dieser Saison, sieht man einmal von der Mitteldeutschen Meisterschaft für die u18 ab. Eine bessere Möglichkeit zur Standortbestimmung gab es bis dato nicht. Es wurde zwar fleißig in den einzelnen Vereinen trainiert, der wahre Leistungsstand lässt jedoch nur in einem Wettkampf ermitteln.

Am Samstag machten zunächst die u13 (männlich und weiblich) und die u18 männlich. Es sollte ein langer Tag voller Überraschungen werden. Lennox Mögel kämpfte sich in einem Feld mit 13 Judoka bis ins Finale. Das allein war schon mehr als ein Achtungserfolg. Im Finale legte er noch einmal nach. Hochkonzentriert setzte er alle zuvor gegebenen Hinweise in einer taktischen klugen Kampfgestaltung um und wurde verdient Landesmeister. Ein wenig anders erging es unseren Jasmin Siegmund. Nach langer Wartezeit von über 4 Stunden begann auch für sie der Wettkampf. Offensichtlich war die Spannung verloren gegangen und so verlor sie die ersten beiden Kämpfe. Ihr ist hoch anzurechnen, dass sie nicht den Mut verlor und nie ans Aufgeben dachte. Mit gehöriger Wut im Bauch über die vergebenen Chancen in den vorangegangenen Kämpfen ging sie in den alles entscheidenden letzten Kampf. Ungeachtet, dass sie es mit einer erfahreneren Gegnerin zu tun bekam, ging sie in Ihren Angriffen voll auf Risiko und wurde belohnt. Glückwunsch zum 3. Platz. Am Nachmittag griffen dann unsere männlichen Judoka der u18 in das Wettkampfgeschehen ein. Unser frischgebackener Mitteldeutscher Meister, Lucas Rosenkranz, begann souverän mit 2 Siegen, bevor er dann im Kampf um den Einzug ins Finale jäh gestoppt wurde. Er fand nicht wie gewohnt seinen starken Griff, dem sich selten ein Judoka entziehen konnte und wurde ein um das andere Mal durch seinen Gegner, der bei den Mitteldeutschen Meisterschaften in einer Gewichtsklasse höher am Start war, in Bedrängnis gebracht. Ein Festhaltegriff seines Gegners konnte Lucas nicht mehr rechtzeitig entkommen und die Niederlage war besiegelt. Aber Lucas wäre nicht Lucas, der jederzeit alles daransetzt, sein Können und sein vielseitiges, technisches Repertoire unter Beweis zu stellen. Im Kampf um Platz 3lies er nicht den geringsten Zweifel daran aufkommen, wer auf das Podium gehört und siegte souverän.  Unser letzter Starter am 1. Tag, Henry Thämelt, begann mustergültig mit einem Sieg in Runde eins und ließ die Hoffnung auf einen weiteren Podestplatz keimen. Jedoch zeigte sich in Runde 2 ein völlig anderes Bild. Was immer er auch probierte, er fand nicht zu seinem starken Griff, um seine Technik zu setzen. Die Niederlage zeichnete sich schon früh ab. In der Hoffnungsrunde bäumte er sich dann noch einmal auf, jedoch zwang ihn ein Schlag ins Gesicht schmerzbedingt zur Aufgabe. Auch wenn sich nicht alle Hoffnungen erfüllten, so war es ein starker Auftritt unserer Judoka, auf die man stolz sein kann. Zudem erhielt das Trainerteam Aufschluss über den tatsächlichen Leistungsstand unserer Schützlinge, der genügend Hinweise lieferte, woran zukünftig verstärkt zu arbeiten ist.

Glückwunsch an alle Sieger und Platzierte.

Platz 1: Lennox Mögel (-55 kg)

Platz 3: Jasmin Siegmund (-57 kg), Lucas Rosenkranz (-60 kg)

Zwei Meistertitel für die Judoka Chemnitzer Polizeisportvereines

Das letzte Wochenende stand wieder ganz im Zeichen der Judoka des CPSV. Am Samstag, den 25.09.21, wurden die Judoka der Altersklasse u 18 in Halle zu den Mitteldeutschen Meisterschaften auf die Tatami gebeten. Hier gingen drei Kadersportler unseres Vereines an den Start.

Letztlich konnte sich Lucas Rosenkranz in der Klasse – 60 kg nach vier vorzeitigen Siegen durchsetzen und die Goldmedaille erkämpfen.

Am Sonntag, den 26.09.21, fanden dann ebenfalls in Halle die Mitteldeutschen Meisterschaften der AK U 21 statt. Auch hier vertraten drei Judoka den CPSV. Hier konnte Albert Berg die Klasse – 81 kg dominieren und belegte letztlich einen ganz starken 1. Platz.

Somit haben sich beide Kämpfer für die Deutschen Einzelmeisterschaften in zwei Wochen qualifiziert.

Ebenfalls am Samstag kürten die Judoka Ü 30 in Bad Homburg bei den Deutschen Einzelmeisterschaften ihre Besten.

Clarissa Peick, in der Klasse bis 63 kg eingewogen, konnte hier einen zweiten Platz belegen und sich mit dem Titel einer Deutschen Vizemeisterin schmücken.

Am Samstag, den 18.06.21, wurde nach langer Corona Pause ein Judoturnier in Werdau durchgeführt. Der JSV Werdau hatte männliche Judoka aller Altersklassen zum Pokalturnier geladen. Neun Kämpfer des Chemnitzer Talentestützpunktes, folgten dieser Einladung, war es doch eine Standortbestimmung in Vorbereitung auf die am kommenden Wochenende stattfindenden Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften.

Benjamin Raabe (U15) konnte alle Kämpfe für sich entscheiden und belegte Platz 1.

Lucas Rosenkranz (U18) besiegte Mark Singer im Finale. Somit ging Gold und Silber an die Chemnitzer.

Jonas Raabe (U11) musste sich lediglich im Finale geschlagen geben und holte Silber.

Lucas Grünker (U21), Henry Thämelt (U18), Toni Weber und Daniel Tokarev (beide U 15) holten Bronze. 

In der Gesamtwertung belegte die Mannschaft des CPSV Platz drei und konnte mit einem Pokal im Gepäck den Heimweg antreten.

Ulli Heuschkel

Am Wochenanfang erreichte uns die Nachricht, dass unser Ehrenmitglied

Martin Oester

am 14. August verstorben ist, er wurde 84 Jahre alt.

Martin Oester war nach der Wiedervereinigung bis 1996 der erste Leiter des Polizeipräsidiums Chemnitz. Als Präsident führte er die damals oberste Polizeibehörde im Regierungsbezirk Chemnitz bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand.
Während dieser Zeit hat er unseren Sportverein, der am 12.07.1990 zu seinen ursprünglichen Wurzeln und dem Namen Chemnitzer Polizeisportverein zurückkehrte, in vielerlei Hinsicht unterstützt.
Als Dank haben wir ihn 1996 zum Ehrenmitglied unseres CPSV ernannt.
Wir werden Martin Oester nicht vergessen.

Volker Lange
Präsident   

Für unseren Bahnradsportler Stefan Bötticher erfüllte sich bei den Olympischen Spielen in Tokio der Traum von einer Medaille leider nicht.

Bötti trat in drei Wettkämpfen an, im Teamsprint, Sprint und Keirin. Leider konnte er nicht an seine zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen. Nach seiner Rückkehr am Montagabend (09.08.) wird er zu gegebener Zeit mit seinen Trainern, Ralph Müller und Andreas Hirschligau, analysieren, was die Ursachen waren. Zuvor heißt es erst einmal erholen und Abstand gewinnen.

Vereinspräsident Volker Lange hofft, dass Stefan Bötticher trotz allem das Erlebnis Olympische Spiele als das Sportereignis für jeden Aktiven in Erinnerung behält und bald wieder "angreift".

Reinhard Walther
Pressesprecher