Chemnitz verliert weiße Weste und belegt Platz 2 in der Regionalliga

Am vergangenen Samstag fand für die Männer des Chemnitzer Polizeisportvereines der letzte Kampftag in der Regionalliga statt. Gastgeber war die zweite Vertretung des Judoclub Leipzig, welche hervorragende Wettkampfmöglichkeiten geschaffen hatten. Natürlich waren die Leipziger in Bestbesetzung am Start. Dies lag einerseits daran, dass im Anschluss der Heimkampf in der 1. Bundesliga ausgetragen wurde, es andererseits mit den Chemnitzern zu einem Spitzentreffen in der Regionalliga kam. Ebenfalls als Gast war die Mannschaft vom SV Grün Weiß Dresden angereist.

Der erste Durchgang stand ganz im Zeichen der beiden Gastmannschaften. Hier konnten die Chemnitzer Judoka mit 5: 1 gegen das Team aus Dresden überzeugen. Es setzten sich  L. Haubold (- 60 kg), M. Haubold (- 66 kg), T. Uhlig (- 73 kg), R. Schmieder (- 81 kg) und M. Deterding (- 90 kg) gegen ihre Kontrahenten durch. J. Hannig erkämpfte ein Remis in der Klasse + 100 kg.

Der nachfolgende Kampf der Mannschaften des JC Leipzig und Grün Weiß Dresden endete 6:1.

Damit lief alles auf ein spannendes Finale aus. Leider unterlag der CPSV den Judoka vom JC Leipzig ebenfalls mit 1:6. Den einzigen Kampf konnte T. Uhlig in der Klasse bis 73 kg für den CPSV gewinnen. Damit verloren die Chemnitzer ihre weiße Weste und belegen in der Abschlusstabelle den zweiten Platz, punktgleich hinter dem Ersten JC RBS Leipzig. Das Team vom JC Leipzig belegt den dritten Platz.

Ulli Heuschkel

Nach dem gelungenen Wettkampf war bei  den Organisatoren und Helfern die Freude und Erleichterung groß.

 

Vereinspräsident Volker Lange dankt Organisationsteam der Sektion Rhythmische Sportgymnastik und ihren Helfern für Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung der Deutschen Meisterschaften und des Deutschland-Cups

Vereinspräsident Volker Lange hat sich in einem Schreiben an Jenny Zichner und Carola Wendt von der Sektion Rhythmische Sportgymnastik für das Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung der Deutschen Meisterschaften/Deutschland-Cup (Gruppe) bedankt.

Seinen besonderen Dank übermittelte er den über 100 ehrenamtlichen Helfern des Vereins, den Familienangehörigen und Freunden des CPSV, ohne deren Mitwirkung die drei Wettkampftage nicht zu bewältigen gewesen wären.

Nachfolgend einige Auszüge aus dem Schreiben des Präsidenten:

„Bedanken möchte ich mich ebenso bei Euren Mädchen des Juniorenteams, die unseren Verein bei diesem Event mit einem 19 Platz in der Freien Wettkampfklasse unter 29 Mitbewerbern dieses hochkarätigen Wettkampfes sehr gut vertreten haben.“

Die Tage der DM vom 26.06. bis 28.06.2015 in der Richard-Hartmann-Halle waren für die rund 700 Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland, die über 100 Trainer und Betreuer sowie das 50ig köpfige Wettkampfgericht ein sportliches Erlebnis, welches bei allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Die über 1 000 Zuschauer, die an den drei Tagen die Meisterschaften besuchten, waren begeistert. In den Medien wurde überregional berichtet.

Volker Lange weiter: „Diese Meisterschaften, so der einhellige Tenor, waren perfekt organisiert, sind reibungslos über die Bühne gegangen. Sowohl vom Bürgermeister für Kultur und Sport, Herrn Phillip Rochold, der am Freitagnachmittag in der Sporthalle war, als auch von Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, der Schirmherrin, wurde die Veranstaltung mit viel Lob bedacht. Sie hatte die Meisterschaften am Samstagnachmittag besucht.

Ebenfalls sehr positive Resonanz erhielten wir vom Deutschen Turner-Bund. Deren Vertreterin, Frau Ursula Born, hat mir gegenüber betont, das diese Meisterschaften mit das Beste waren, was sie bisher in ihrer langen aktiven Zeit erlebt hat“.

Für ihn persönlich werden ….“…die drei Tage der Meisterschaften unvergesslich bleiben. Sie gehören zu den bisher schönsten Erlebnissen als Präsident unseres Sportvereins“.

„Die Mühen der Vorbereitung und Durchführung haben sich wahrlich gelohnt. Die Veranstaltung war eine tolle Werbung für Chemnitz und insbesondere für unseren Sportverein.

Bitte übermittelt von mir an Alle die mitgewirkt und geholfen meine Anerkennung und meinen herzlichen Dank, auch im Namen meiner Mitstreiter in der Vereinsführung“, so Volker Lange abschließend.

 

Reinhard Walther

Pressesprecher

Rund 700 Gymnastinnen aus ganz Deutschland begeisterten die Zuschauer

Der Chemnitzer Polizeisportverein e. V. (CPSV) richtete am vergangenen Wochenende (26.-28.06.15) in der Richard-Hartmann-Halle erstmals die

Deutschen Meisterschaften und den Deutschlandcup – Gruppe - in der Rhythmischen Sportgymnastik

aus.

Die Meisterschaften standen unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, die sich am Samstagnachmittag die Wettkämpfe life vor Ort ansah.

Insgesamt 108 Gruppen mit 675 Aktiven aus ganz Deutschland waren zu diesem sportlichen Event nach Chemnitz gekommen. Dazu rund 100 Trainer/Übungsleiter und Betreuer sowie ein 50 Personen umfassendes Wettkampfgericht.

An den drei Wettkampftagen wurde den insgesamt rund 1 000 Zuschauer hervorragender Sport geboten.

Die Sportlerinnen im Alter von 10 bis 28 Jahren traten in verschiedenen Altersgruppen (mit Seil, Ball, Reifen, Keule oder Ball) an.

Der gastgebende CPSV ging mit einem eigens in Vorbereitung auf diese Meisterschaften neu formierten Junioren-Team an den Start. Die CPSV Mädchen im Alter von 12 bis 15 Jahren schlugen sich mit ihrer Seildarbietung am Samstagnachmittag in der Freien Wettkampfklasse mit Bravour. Von 29 Teams belegten sie einen achtbaren 19. Platz.



Mit insgesamt sechs Goldmedaillen waren die Gymnastinnen von Bremen 1860 die erfolgreichsten. Sie holten sich auch am Sonntag in der Meisterklasse (Kür mit zwei Reifen und der Bällen) Gold, wurden Deutsche Meister.

In der Junioren-Wettkampfklasse siegte am Sonntag TSV Schmiden 1902 (Baden-Württemberg). Das Team ging als Junioren-Nationalmannschaft an den Start und gewann Gold, wurden Deutsche Juniorenmeister.

Dem CPSV wurde als Ausrichter dieser Meisterschaften von der Vertreterin des Deutschen Turner Bundes, Ursula Born, eine „großartige Vorbereitung“ bescheinigt. „Es hat alles hervorragend funktioniert, herzlichen Dank an die Organisatoren und die vielen fleißigen Helfer“ so Frau Born.

An den drei Tagen waren insgesamt rund 100 ehrenamtliche Helfer vom CPSV (Vereinsmitglieder, Verwandte und Freunde) im Einsatz und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

CPSV Präsident Volker Lange, der an allen drei Wettkampftagen die Meisterschaften vor Ort begleitete, „unser Org.-Team unter Führung von Jenny Zichner und Carola Wendt haben mit ihren Helfern eine tolle sportliche Veranstaltung über die Bühne gezogen, das war beste Werbung für Chemnitz und unseren Sportverein“.

Reinhard Walther

Pressesprecher

Mannschaft des CPSV II Männer

 

Nach den Frauen auch die Männer des Chemnitzer Polizeisportvereines Sächsischer Mannschaftsmeister im Judo

Das vergangene Wochenende stand noch einmal ganz im Zeichen der Judoka des Chemnitzer Polizeisportvereines.

Am Samstag fand der letzte Kampftag der Verbandsliga Sachsen im Judo für die Männer statt. Eine Woche nachdem sich die Judodamen des CPSV mit dem Titel Sächsischer Mannschaftsmeister schmücken konnten, setzte nun auch die Männer zum Saisonfinale an. Als unbesiegter Tabellenführer erwartete der  Gastgeber CPSV II die Mannschaften des AC Taucha und des Polizeisportclubs Bautzen II im heimischen Dojo an der Ernst Wabra Straße. Ziel war es, nicht nur die Tabellenführung zu verteidigen, sondern auch die weiße Weste zu behalten.

Im ersten Durchgang trafen die beiden Gastmannschaften aufeinander. Hier konnten sich die Judoka des AC Taucha, als bisheriger Tabellenzweiter mit 5:2 gegen den PSC Bautzen II durchsetzen.

Der darauf folgende Kampf PSC Bautzen II gegen den CPSV II endete ebenfalls 2:5. Hier konnten sich Eugen Hudak (- 60 kg), Martin Haubold (-66 kg), Paul Ogorsolka (-73 kg), Tom Uhlig (-81 kg) und Thomas Nowack (-100 kg) mit vorzeitigen Siegen in die Siegerliste eintragen.

Im letzten Kampf trafen die Chemnitzer auf die kampfstarke Vertretung des AC Taucha. Nachdem Martin Haubold (-66 kg), Tom Uhlig (-81 kg) und Thomas Nowack (-100 kg) ein 3:0 Führung erkämpft hatten, musste sich Shotiko Sibashvili in der Klasse über 100 kg seinem Tauchaer Kontrahenten geschlagen geben. Dann war es an Luis Haubold (-60 kg) mit seinem Sieg den vierten Punkt einzufahren, der zum letztendlichen 4:3 Erfolg der Chemnitzer führte.

Damit haben die Männer des CPSV II nicht nur den Titel errungen, sondern mit 16: 0 dies auch ohne einen Kampf zu verlieren.

Die erste Mannschaft des Chemnitzer PSV wird versuchen, am 11.07.15 in der Regionalliga dieses Kunststück nachzuahmen. Trifft man doch am letzten Kampftag beim JC Leipzig auf den Gastgeber und die Mannschaft von Grün Weiss Dresden. Auch hier führen die Chemnitzer Judoka verlustpunktfrei die Tabelle an und sind gewillt, dies auch so zu belassen.

Mannschaft des erfolgreichen Nachwuchsteam des CPSV in Stollberg

Ebenfalls am Samstag fand im benachbarten Stollberg ein Nachwuchsturnier statt. Die Judoka des CPSV waren hierzu mit einer kleinen Mannschaft von 12 Kämpfern angereist. Im Ergebnis wurden sechs erste, zwei zweite und zwei dritte Plätze erkämpft. Mit Simon Irmen (U 9/- 27 kg) konnte sich ein Debütant durchsetzen und seine Klasse gewinnen. Weitere erste Plätze errangen Lucas Rosenkranz (U11/ 32 kg), Bernhard Berg, der gleich zwei Altersklassen (U 13 und U 15) kämpfte und dort jeweils die Klasse bis 43 kg gewann, Allard Hübler (U13/- 46 kg) und Albert Berg (U 15/50 kg). Die beiden Zweitplatzierten sind Nick Vogel (U 15/43 kg) und Matti Wolfgang (U 15/ - 37 kg). Kevin Grünker (U 13 / - 28 kg) und Jenny Kaiser (U9/30 kg) belegten einen dritten Platz. Im Starterfeld von über 120 Judoka konnten sich die Chemnitzer eindrucksvoll in Szene setzen.

Ulli Heuschkel

Judo Frauen des Chemnitzer PSV Landesvereinsmannschaftsmeister

Am vergangenen Samstag fand der letzte Kampftag der Verbandsliga der Frauen im Judo statt. Der gastgebende PSV Leipzig hatte wieder für beste Bedingungen gesorgt. Die Damen des Chemnitzer Polizeisportvereines waren als bisherige Tabellenzweite angereist, hatten aber auch eine lange Verletztenliste im Gepäck. Galt es doch nun, diese Ausfälle zu kompensieren. Dies machte die Aufgabe nicht einfacher, alle Kämpfe zu gewinnen um die Relegation zur 2. Bundesliga zu schaffen.

Der erste Gegner, der JSV Eilenburg, ebenfalls ersatzgeschwächt, konnte mit 4:3 geschlagen werden.

Im zweiten Kampf gegen den PSV Kamenz kam es dann zu einer Vorentscheidung.  Vor dem letzten Kampf stand es 3:3 ehe Susann Bachmann (-48 kg)  gegen die ehemalige Chemnitzerin Franziska Sachse mit einer starken Leistung den vierten und entscheidenden Punkt holte. Somit gewannen die Chemnitzerinnen ebenfalls mit    4: 3.

Dies war natürlich Motivation genug, gegen den PSV Leipzig alles zu geben. Nach starkem Auftaktsieg von Anne Ritt gegen Josephine Vostry liefen die CPSV Girls zu Hochform auf und gewannen deutlich mit 5:2.

Im letzten Kampf gegen den  JC Jena stand es nach schnellen Siegen schon 4:0 als sich Sabrina Rebscher schwer am Knie verletzte und den Kampf aufgeben musste. Romy Steinerstellte sich wie eh und je sehr kampfstark vor und stellte den vier Punkte Abstand wieder her. Der letzte Kampf wurde ebenfalls siegreich gestaltet, so dass der CPSV Sieg mit 5:2 ungefährdet war.

Mit diesem Ergebnis wurden die Judo Damen des Chemnitzer Polizeisportvereines nicht nur Landesvereinsmannschaftsmeister sondern haben einen entscheidenden Schritt in Richtung Rückkehr in die 2. Bundesliga gemacht. Die Relegationsrunde hierfür ist am 17.10.2015.

Vorher kämpfen am Samstag, den 27.06.15 die Herren der Zweiten Männermannschaft des CPSV um 14:00 Uhr im heimischen Dojo an der Ernst -Wabra - Straße ebenfalls ihren letzten Kampftag in der Verbandsliga. Da sie de facto schon als Meister feststehen, geht es darum die weiße Weste zu behalten und die Meisterschaft ungeschlagen zu beenden.

Ebenfalls am Samstag fanden in Schmölln die Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften im Judo der AK U 15 statt. Hier konnte sich die frischgebackene Landesmeisterin Lotti Kozma in der Klasse bis 48 kg souverän durchsetzen und den Titel einer Mitteldeutschen Einzelmeisterin erkämpfen. Matti Wolfgan (- 37 kg) belegte einen fünften Platz und trug so zum guten Abschneiden der CPSV Judoka bei.

Kevin Grünker vom Chemnitzer PSV ging am Samstag in Rochlitz auf die Matte. Der 12 jährige Judoka vom CPSV konnte alle Kämpfe beim Pokalturnier in seiner Gewichtsklasse (- 28 kg) gewinnen und holte sich den begehrten Pott.

Ulli Heuschkel

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