Herzlichen Glückwunsch

 

In den nächsten Tagen begehen gleich vier langjährige, verdienstvolle Vereinsmitglieder besondere Jubiläen.

Am 09.11.2017 wird der ehemalige Leiter des Polizeipräsidiums Chemnitz, Polizeipräsident a. D. Horst Wawrzynski 65 Jahre.

H. Wawrzynski wurde im September 2000 zum Präsident des CPSV gewählt, übte dieses Ehrenamt vier Jahre aus.

Insbesondere seinem unermüdlichen Engagement war es zu verdanken, dass der Verein 2001/2002 eine eigene Sporthalle bauen konnte, nicht zuletzt aus diesem Grund wurde

                                      Horst Wawrzynski 2004 zum Ehrenpräsident

des CPSV ernannt.

Seinen 85. Geburtstag begeht am 12.11.2017 unser

                                      Ehrenmitglied Rolf Stopp (Sektion Radsport).

Rolf Stopp ist seit Jahrzehnten mit dem Radsport verbunden, in jungen Jahren als Aktiver und danach bis heute in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen.

Beim CPSV ist er u. a. Mitglied der Sektionsleitung Radsport, gehört dem Organisations- und Helferteam der Erzgebirgsrundfahrt an. Im Juni dieses Jahres war er bei den Deutschen Meisterschaften im Straßenradsport in Chemnitz als Rennkommissär im Einsatz.

Einen Tag später, am 13.11.2017, feiert Dr. Klaus Seim (Sektion Schützen) seinen 80. Geburtstag. 

Dr. Seim ist langjähriges Vereinsmitglied und war viele Jahre davon Sektionsleiter bei den Schützen.

Vizepräsident Christian Ott begeht ebenfalls einen „runden“ Geburtstag. Er wird am 01.12.2017 60 Jahre.

Christian Ott ist seit vielen Jahren in verschieden ehrenamtliche Funktionen im Verein tätig, davon über 10 Jahre als Vizepräsident.

 

Reinhard Walther

Pressesprecher

Große Erleichterung beim Chemnitzer Polizeisportverein und Freunden des Radsports

Traditionelle Erzgebirgsrundfahrt „gerettet“

Jetzt ist es „amtlich“, der Radsportklassiker Erzgebirgsrundfahrt (ERF) bleibt erhalten.

Diese Botschaft sorgte gestern Abend  (26.10.) beim jährlichen Sponsorentreffen im Einsiedler Brauhaus, für große Erleichterung und Freude zugleich.

Die Sektion Radsport hatte in den letzten Wochen nach Lösungswegen gesucht, einen Nachfolger für Roland Kaiser, den bisherigen Organisationsleiter der Erzgebirgsrundfahrt zu gewinnen.

Jetzt wurde es offiziell verkündet, der neue Org.-chef wird Harald Janschewski (67).

Damit tritt Roland  Kaiser, der in wenigen Wochen seinen 77. Geburtstag begeht, wie er sagte „aus der ersten Reihe“, zurück.

Foto: CPSV/Thomas Niemand

Roland Kaiser stand über 25 Jahre an der Spitze des Org.-teams, dass vom BDR und den Aktiven als eines der bestorganisierten und schwierigsten deutschen Radrennens im Nachwuchsbereich überhaupt eingeordnet wird.

Bereits nach den Deutschen Meisterschaften im Straßenradsport im Juni dieses Jahres in Chemnitz hatte Roland Kaiser, der in Vorbereitung und Durchführung dieser DM als sportlicher Leiter die Hauptverantwortung trug, angedeutet, dass er „kürzer treten“ muss. Vor allem auch im Einvernehmen mit seiner Ehefrau und der Familie.

Über 25 Jahre hat er dieses Ehrenamt nicht nur begleitet, sonder geprägt. Seit seiner Jugend ist Roland Kaiser mit dem Radsport aufs Engste verbunden, zunächst als Trainer, dann seit 1993 als Organisationsleiter der ERF.

Er wird seinem Nachfolger in Vorbereitung auf die 39. ERF, die am 13. Mai 2018, stattfindet mit Rat und Tat zur Seite stehen, mit seinen Erfahrungen unterstützen.

Für Erheiterung und viel Beifall sorgte Roland Kaiser mit seiner Ankündigung „Die Jubiläumsrundfahrt, die 40. ERF im Jahr 2019, werde ich im Liegestuhl irgendwo an der Strecke verfolgen“.

Harald Janschewski, sein Nachfolger, ist kein Unbekannter. Er war nach der Wende, bei der Fortführung der ERF, Marketing Leiter beim Hauptsponsor, der Brauerei Einsiedel. Auch im Chemnitzer Sport hatte er verschiedene ehrenamtliche Funktionen inne. So u. a. in der Leichtathletik, im Fußball und in den letzten Jahren im Radsport bei der ERF.

„Als die Sektionsleitung vor kurzem mit mir sprach, habe ich um kurze Bedenkzeit gebeten und mich dann entschlossen, zuzustimmen. Diese traditionelle Rundfahrt muss fortgesetzt werden, ich will meinen Beitrag dazu leisten“.

Präsident Volker Lange: „Was Roland für unseren Verein, den Radsport in der Region und ganz Deutschland geleistet hat, nötigt mir höchsten Respekt ab. Ich bin froh, dass durch die Sektionsleitung mit Harald Janschewski eine personelle Lösung gefunden wurde. Die Rundfahrt zu erhalten ist für die Stadt, die Region, unseren Sportverein und auch für den BDR von herausragender Bedeutung“.

Reinhard Walther

Pressesprecher

 

Joachim Eilers wird in Berlin zweimaliger Vize-Europameister

Joachim Eilers (27) vom Chemnitzer Polizeisportverein (CPSV) konnte bei den Bahnrad-Europameisterschaften in Berlin einmal mehr seine Klasse unter Beweis stellen.

Bei der Heim-EM, die vom 19.10.2017 bis 22.10.2017 stattfand, trat Joe (u. a. 2014: Europameister Keirin und Teamsprint, 2016 Doppelweltmeister Keirin und 1000-m-Zeitfahren) in drei Disziplinen, wurde zweimaliger Vize-Europameister.

Zum Auftakt, am 19.10., gewann er im Teamsprint gemeinsam mit Robert Förstemann (Berlin) und Maximilian Levy (Cottbus) nach großem Kampf hinter Frankreich die Silbermedaille.

Am Samstag (22.10.2017) kämpfte er sich im 1000-m-Zeitfahren ebenfalls bis ins Finale.

Joe musste sich in 1:00,733 Min mit drei Hundertstelsekunden dem Niederländer Jeffrey Hoogland (1:00,700 Min) geschlagen geben, wurde Vize-Europameister.

Zum Abschluss der EM am Sonntag (22.10.2017) ging es für ihn im Keirin nochmals aufs Parkett. Dabei konnte er leider nicht an die Leistungen der vorangegangenen Wettkämpfe anknüpfen, schied im Halbfinale aus.

CPSV-Präsident Volker Lange verfolgte als Privatperson die Entscheidungen am Wochenende in Berlin, “Joe hat insbesondere im Zeitfahren gezeigt, was er drauf hat. Er hat in beeindruckender Weise Silber gewonnen”.

 Für diese Heim-EM war vom CPSV auch Max Niederlag (23) nominiert. Wie bereits mitgeteilt, musste Max wenige Tage vor Beginn der Wettkämpfe aus gesundheitlichen Gründen passen. Er wurde zwischenzeitlich in der Berliner Charité eingehend untersucht.

„Max ist wieder zu Hause, offenbar ist es nichts ernstes, er muss vorerst etwas kürzer treten“, so sein Heimtrainer Ralph Müller.

Zeitfahr-Silber für Joe Eilers (li.); Gold J.Hoogland (NL); Bronze R.Lafarque (F)

Foto: Martin Wolf

Seniorenfechter Tomas Klein kehrte ohne Medaille von Weltmeisterschaften aus Slowenien zurück

Mit Seniorenfechter Tomas Klein (75) war ein weiterer CPSV-Sportler bei einem internationalen Wettkampf, den Senioren-Weltmeisterschaften in Maribor/Slowenien, am Start.

Tomas Klein hatte im Mai dieses Jahres bei den Senioren-Europameisterschaften in Chiavari/Italien seinen Titel als Vizeeuropameister im Florett (AK75+) erfolgreich verteidigen können.

Bei der WM in Slowenien musste er am 16.10.2017 in der Altersklasse (AK) 70+ antreten, da es bei Weltmeisterschaften keine AK75+ gibt. Somit war die Konkurrenz mit vielen bis zu 5 Jahren jüngeren Seniorensportlern noch größer.

„Mit der Medaille ist es leider nichts geworden. In der Vorrunde habe ich 3 Gefechte gewonnen und 2 verloren. Damit hatte ich für die Direktausscheidung zunächst ein Freilos und war unter den besten 32 von 46. Die nächste Direktausscheidung habe ich gewonnen und war unter den letzten 16. Dort bin ich leider auf den besten Japaner getroffen, der in der Folge auch Weltmeister geworden ist“ so Tomas Klein nach seiner Rückkehr in die Heimat.

Tomas Klein war in dieser AK einer von insgesamt drei deutschen Teilnehmern bei dieser WM.

Reinhard Walther

Pressesprecher

Max Niederlag vom Pech verfolgt, muss auf Start bei Heim-EM verzichten

CPSV-Bahnradsprinter Max Niederlag muss auf die Teilnahme an der Bahn Europameisterschaft in Berlin verzichten.

"Max musste am Wochenende das Training aus gesundheitlichen Gründen  abbrechen, am Montag stand fest, dass ein Start bei der EM nicht möglich ist" so sein Trainer  Ralph Müller. Der Athlet wird in der Berliner Charité eingehend untersucht.

Für Max Niederlag ist der Verzicht auf diese EM besonders bitter. Im vorigen Jahr musste er kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro nach Hause fliegen, da er sich eine Virusinfektion eingefangen hatte.

CPSV Präsident Volker Lange: "Sehr, sehr schade, dass es Max schon wieder so erwischt hat, ich hoffe, dass es nichts Ernstes ist, wünsche ihm alles Gute".

Reinhard Walther

Pressesprecher

 

Drei Sportler des Chemnitzer Polizeisportvereins (CPSV) bei internationalen Titelkämpfen am Start

Seniorenfechter Tomas Klein bei WM in Slowenien sowie Bahnradsprinter Joachim Eilers und Max Niederlag bei EM in Berlin

Gleich drei Sportler des CPSV sind in den nächsten Tagen bei internationalen Titelkämpfen am Start.

Für Seniorenfechter Tomas Klein geht es zu den Weltmeisterschaften nach Maribor/Slowenien (16.10. bis 21.10.2017).

T.Klein konnte im Mai dieses Jahres bei den Senioren-Europameisterschaften in Chiavari/Italien seinen Titel als Vizeeuropameister im Florett (AK Ü75), seiner Paradedisziplin, erfolgreich verteidigen.

Bei der WM will er bei seinem Wettkampf am 16. Oktober versuchen, seinen ärgsten Konkurrenten Aftandilov aus Russland zu besiegen, dabei startet er in der AK Ü70. „Ich konnte mich sehr gut vorbereiten, fühle mich fit und gehe mit einem guten Gefühl zur WM“, so Tomas Klein.

Der bisher größte Erfolg gelang T. Klein in seiner nationalen und internationalen Laufbahn 2005. Er wurde bei der Senioren-WM in Tampa/Florida Weltmeister im Florett.

Foto: CPSV

Bei den Heim-Europameisterschaften im Bahnradsport, die vom 19.10. bis 22.10. 2017 in Berlin stattfinden, wurden vom BDR unserer Top-Sprinter Joachim Eilers (27) und Max Niederlag (24) ins deutsche Aufgebot berufen.

Joe Eilers (u. a. 2014: Europameister Keirin und Teamsprint, 2016 Doppelweltmeister Keirin und 1000-m-Zeitfahren) wird im Keirin, 1000-m-Zeitfahren und ev. im Teamsprint antreten.

Max Niederlag (u. a. 2011 Junioren Weltmeister Sprint, 2015 Europameister U23 Keirin und Teamsprint) wird im Sprint und Teamsprint an den Start gehen.

„Die Vorbereitung auf die EM verlief für Beide auf Grund gesundheitlicher Problem nicht optimal, Joe und Max traue ich dennoch die eine oder andere Medaille zu“, so CPSV-Trainer Ralph Müller.

Für die beiden Athleten geht es nach der EM bis zum Jahresende mit hochkarätigen internationalen Wettkämpfen weiter. Es folgen drei Weltcups, 03.11. bis 05.11.2017 in Pruszkow/Polen, 10.11. bis 13.11.2017 in Manchester/England und 24.11. bis 05.12.2017 in Milton/Kanada).

Wie geht es eigentlich dem dritten Top-Bahnradspinter des CPSV, Stefan Bötticher?

Der 25-jährige Doppelweltmeister von 2013 (Sprint und Teamsprint) hatte Ende 2015 seinen letzten internationalen Wettkampf. Danach konnte er auf Grund langwieriger gesundheitlicher Problem kaum trainieren, an Wettkampfsport war nicht zu denken. Seit geraumer Zeit geht es wieder Berg auf.

Trainer Ralph Müller: „Bötti hat das Krafttraining nach und nach weiter intensiviert, kann auch wieder auf der Bahn trainieren. Während der EM wird er in Frankfurt/Oder zum Training sein“.

„Ich werde einige Wettkämpfe bei der EM in Berlin besuchen.

Mein großes Ziel ist es, Mitte Januar nächsten Jahres beim Weltcup in Minsk nach der langen Durststrecke wieder dabei zu sein. Ich hoffe es ist für mich eine gute Option, denn dort wurde ich 2013 Doppelweltmeister“, so Stefan Bötticher.

Foto: Andreas Seidel (Joachim Eilers (li.), Max Niederlag)

Die Fotos sind zur Veröffentlichung freigegeben.

 

Reinhard Walther

Pressesprecher

 

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