Große Erleichterung beim Chemnitzer Polizeisportverein 

 

Die Verantwortlichen beim Chemnitzer Polizeisportverein e. V. (CPSV), einem der mitgliederstärksten Vereine der Stadt, sind froh und erleichtert, dass Sporttreiben wieder möglich ist.

Nachdem die, im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erlassenen strengen Auflagen bezüglich der Wiederaufnahme des Sportbetriebes erfüllt werden konnten, sind viele der über 1 200 CPSV-Sportlerinnen und Sportler, fast die Hälfte davon Kinder und Jugendliche, nach fast 2-monatiger Zwangspause wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen.

Los ging es ab 11.05.2020 zunächst im Freien, ab 25.05. 2020 in den Innensportanlagen.

In der Halle und auf dem Sportplatz an der Forststraße, in der Judo-Halle an der Ernst-Wabra-Straße und im Kampfsportzentrum an der Kappelbachgasse gehen die Sportlerinnen und Sportler seitdem unter strengen Regeln und hygienischen Maßnahmen wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Sport nach. 

Die Schwimmerinnen und Schwimmer bereiten sich auf den Start vor, stehen sozusagen auf den Startblöcken.

Die Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle hatten alle Hände voll zu tun, um die Auflagen logistisch und praktisch umzusetzen, haben dazu eng mit den Sektions-, Übungsleitern, Trainern und einer Fachfirma zusammengearbeitet.

„Wir sind glücklich und erleichtert, dass es wieder losgehen konnte. Wie wir bisher festgestellt haben, halten sich unsere Sportlerinnen und Sportler an die Regeln, die Verantwortlichen achten streng darauf", so Vereinspräsident Volker Lange

 

Reinhard Walther

Pressesprecher

Nachdem sich unsere Judoka in der Vergangenheit zum Freilufttraining versammelten, konnten wir  in dieser Woche auf Grund der neuen Bestimmungen nun endlich wieder auch das Training im Dojo aufnehmen. Die Freude war allen sichtbar ins Gesicht geschrieben. Endlich wieder den Judogi überstreifen, endlich wieder die Tatami unter den Füßen zu spüren, endlich wieder die gewohnten Aufschlaggeräusche nach den obligatorischen Ukemi-Waza (Falltechniken) auf dem Mattenboden zu vernehmen!! Nach den Aufwärmübungen wurde weiter an der Verbesserung der Kraft- und Konditionswerte gearbeitet, unterstützt von Übungen zur Koordination und Balance. Natürlich kam auch das judospezifische Training nicht zu kurz. Im traditionellen Tandoku-Renshu (Schattentraining) wurde die Bewegungsabfolge bei den einzelnen Würfen vom Kuzushi (Gleichgewichtsbruch) über Tsukuri (Wurfansatz) bis zum Kake (Niederwurf) im wahrsten Sinne des Wortes Schritt für Schritt herausgearbeitet. Natürlich war es am Anfang ein wenig ungewohnt, Armzug und Körperdrehung mit den entsprechenden Fußbewegungen zu koordinieren, fehlte doch das gewohnte Gefühl der Gegenkraft durch den realen Trainingspartner. Aber Übung macht bekanntlich den Meister. In den kommenden Wochen werden sich einige Sportlerinnen und Sportler auf diese Art und Weise auch auf die Ablegung der Prüfung für die Erlangung einer höheren Graduierung vorbereiten. Bleiben wir gespannt und freuen uns auf jeden Trainingstag.

 

Am Dienstag stiegen nun auch die Judoka der Altersklassen u13 und u15 in das gemeinsame Training ein. Nach Wochen des Einzeltrainings daheim, organisiert über Trainingspläne oder über die Teilnahme an regelmäßigen Online-Trainings, war das Trainerteam gespannt auf den tatsächlichen Fitnesszustand ihrer Schützlinge. Nach einem halbstündigen Crosslauf wurden in Form eines Zirkeltrainings 6 verschiedene Stationen mehrfach durchlaufen. An der Teststation entwickelte sich ein wahrer Wettkampf, wo einer den anderen überbieten wollte. Es galt, soviel wie mögliche Wiederholungen der jeweiligen Übung innerhalb von 2 Minuten zu absolvieren. Für den Eingangstest wurden von den Trainern Liegestütze und Kniebeuge mit Sprung ausgesucht- Die erzielten Ergebnisse insbesondere unserer Kadersportler um Henry Thämelt waren schon beachtlich und wurden von den Trainern mit großer Freude notiert. Hervorzuheben sind natürlich die Spitzenwerte bei den Liegestützen von Roman Samuranski (80 Stück) und bei den Kniebeugen durch Keno Born (100 Stück). Diese Tests werden in den kommenden Wochen fortgesetzt und münden in gezielten Trainingsplänen für unsere jungen Talente. Natürlich kam auch das judospezifische Training nicht zu kurz. An einer Station wurden mit Hilfe einer Trainingspuppe die Bewegungsabläufe bei verschiedenen Hüfttechniken (Koshi-Waza)  als auch Festhaltetechniken (Osaekomi-Waza) geprobt bzw. verbessert. Die Vorfreude auf die kommende Woche ist bei allen natürlich groß, wenn dann das Training wieder im Dojo, natürlich unter Einhaltung aller Hygienebestimmungen, aufgenommen werden kann.

Endlich, endlich könnte man meinen...auch wenn noch nicht ganz so richtig, da Judo einen Kontaktsportart ist. In dieser Woche vollzogen unsere Männer als auch unsere U9 – U11 Judoka den Wiedereinstieg in das Training. Die U13 und U15 folgen am kommenden Dienstag.

 

Nach strengen Vorgaben und unter Einhaltung aller Vorschriften erfolgte der Einstieg in das Training. Besonders unseren jüngsten Judoka war die Freude auf das Wiedersehen mit ihren Trainingskameradinnen und -kameraden förmlich ins Gesicht geschrieben. Unter Anleitung der Trainer wurden alle Übungen in hoher Intensität und mit großem Eifer absolviert.

In den vergangene Tagen und Wochen, bedingt durch Einschränkungen imTrainings- und Wettkampfbetrieb, ist es um die Judoka des CPSV in den Medien ruhiger geworden. Berichteten wir doch an gleicher Stelle wöchentlichen von den zahllosen Erfolgen unserer Sportlerinnen und Sportler.  Der Schein trügt. Das Trainerteam erstellte wöchentlich Pläne für schweißtreibende judospezifische Workouts daheim, die fleißig abgearbeitet wurden. Besondere Unterstützung gab es für unsere Kadersportler auch vom Landestrainer U15 Frederik Jäde, der in wöchentlichen Online-Trainings unsere Schützlinge motivierte und zu Höchstleistungen herausforderte.

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