Judo - Offene Matte beim CPSV

Offene Matte beim Chemnitzer PSV: Gemeinsam trainieren, voneinander lernen

20 Sportlerinnen, fünf Vereine und eine gemeinsame Leidenschaft: Judo.

Am 24. Oktober 2026 öffnete der Chemnitzer Polizeisportverein e.V. sein Dojo zu einer besonderen Offenen Matte für Frauen ab der U18.

Der Einladung folgten Judoka vom SV Sachsenwerk, vom Dresdner Sportverein Grün-Weiß 90 e.V., vom RJC Burgstädt, vom JC Ippon Rodewisch sowie vom gastgebenden Chemnitzer Polizeisportverein e.V.

Insgesamt standen 20 Sportlerinnen gemeinsam auf der Matte. Eine tolle Gelegenheit, außerhalb des gewohnten Vereinstrainings neue Trainingspartnerinnen kennenzulernen, unterschiedliche Erfahrungen zusammenzubringen und gemeinsam intensiv Judo zu betreiben.

Von der Technik direkt ins Randori

Nach einer gemeinsamen Erwärmung übernahmen René Pröger und Anja Puschmann das Techniktraining. Beide sind erfahrene Judoka und Wettkampfsportler und geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen gerne an andere weiter.

Im Stand beschäftigten sich die Teilnehmerinnen intensiv mit O-uchi-gari in verschiedenen Varianten. Anschließend ging es in den Boden, wo Sankaku aus drei unterschiedlichen Situationen erarbeitet und geübt wurde.

Doch die Techniken sollten nicht nur in der Übungsform funktionieren. Das Ziel war es, das Gelernte anschließend im Randori unter Widerstand anzuwenden und auszuprobieren.

Beim Stand- und Bodenrandori wurde deshalb noch einmal richtig gearbeitet. Unterschiedliche Kampfstile und neue Trainingspartnerinnen sorgten für Abwechslung und stellten die Frauen immer wieder vor neue Aufgaben.

Besonders schön war dabei die Atmosphäre auf der Matte. Die Sportlerinnen arbeiteten aufmerksam, konzentriert und gleichzeitig sehr harmonisch miteinander. Jüngere und ältere Judoka trainierten gemeinsam, tauschten Erfahrungen aus und unterstützten sich gegenseitig.

Nach dem Training ging der Austausch weiter

Mit dem letzten Randori war der gemeinsame Tag noch nicht vorbei.

Bei Kaffee und Kuchen saß ein Teil der Teilnehmerinnen anschließend noch in kleiner Runde zusammen. So blieb Zeit, um sich auch abseits der Matte auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und natürlich über das zu sprechen, was alle an diesem Tag zusammengebracht hatte: Judo.

Auch dieser persönliche Austausch gehört für uns zu einer Offenen Matte dazu.

Ein Angebot, das vom Mitmachen lebt

Besonders gefreut hat uns, dass Sportlerinnen aus verschiedenen Vereinen unserer Ausschreibung gefolgt sind und den Weg nach Chemnitz auf sich genommen haben.

Denn ein solches Angebot kann organisiert und vorbereitet werden, aber seinen eigentlichen Wert bekommt es erst durch diejenigen, die es annehmen und gemeinsam mit Leben füllen.

Genau deshalb möchten wir uns bei den Sportlerinnen vom SV Sachsenwerk, Dresdner Sportverein Grün-Weiß 90 e.V., RJC Burgstädt und JC Ippon Rodewisch sowie natürlich bei unseren Frauen vom Chemnitzer PSV e.V. bedanken.

Ihr habt mit eurer Offenheit, Trainingsbereitschaft und guten Stimmung dazu beigetragen, dass diese Offene Matte genau das geworden ist, was sie sein sollte:

Ein gemeinsames Training über Vereinsgrenzen hinweg.

Unser Dojo steht offen

Und vielleicht kann aus dieser Idee noch mehr entstehen.

Unser großes Dojo beim Chemnitzer Polizeisportverein soll nicht nur uns zur Verfügung stehen. Wir möchten auch andere Vereine, Trainerinnen und Trainer sowie erfahrene Judoka einladen, unsere Möglichkeiten zu nutzen.

Wer sein Wissen, seine Erfahrungen oder besondere technische Schwerpunkte an interessierte Judoka weitergeben möchte, ist bei uns herzlich willkommen.

Die Matte ist da. Die Interessierten sind da. Jetzt müssen wir nur die Möglichkeiten nutzen, die wir gemeinsam haben.

Denn Judo lebt nicht davon, Wissen für sich zu behalten. Judo lebt davon, Erfahrungen weiterzugeben, voneinander zu lernen und gemeinsam besser zu werden.

Fünf Vereine. 20 Sportlerinnen. Eine Matte. Viele Erfahrungen. Eine gemeinsame Leidenschaft. 

Judo verbindet.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen für diese gelungene Offene Matte und freuen uns schon jetzt darauf, bekannte und neue Gesichter wieder bei uns im Dojo begrüßen zu dürfen.


Andreas Köhler