Nachdem sich unsere Judoka in der Vergangenheit zum Freilufttraining versammelten, konnten wir  in dieser Woche auf Grund der neuen Bestimmungen nun endlich wieder auch das Training im Dojo aufnehmen. Die Freude war allen sichtbar ins Gesicht geschrieben. Endlich wieder den Judogi überstreifen, endlich wieder die Tatami unter den Füßen zu spüren, endlich wieder die gewohnten Aufschlaggeräusche nach den obligatorischen Ukemi-Waza (Falltechniken) auf dem Mattenboden zu vernehmen!! Nach den Aufwärmübungen wurde weiter an der Verbesserung der Kraft- und Konditionswerte gearbeitet, unterstützt von Übungen zur Koordination und Balance. Natürlich kam auch das judospezifische Training nicht zu kurz. Im traditionellen Tandoku-Renshu (Schattentraining) wurde die Bewegungsabfolge bei den einzelnen Würfen vom Kuzushi (Gleichgewichtsbruch) über Tsukuri (Wurfansatz) bis zum Kake (Niederwurf) im wahrsten Sinne des Wortes Schritt für Schritt herausgearbeitet. Natürlich war es am Anfang ein wenig ungewohnt, Armzug und Körperdrehung mit den entsprechenden Fußbewegungen zu koordinieren, fehlte doch das gewohnte Gefühl der Gegenkraft durch den realen Trainingspartner. Aber Übung macht bekanntlich den Meister. In den kommenden Wochen werden sich einige Sportlerinnen und Sportler auf diese Art und Weise auch auf die Ablegung der Prüfung für die Erlangung einer höheren Graduierung vorbereiten. Bleiben wir gespannt und freuen uns auf jeden Trainingstag.

 

Am Dienstag stiegen nun auch die Judoka der Altersklassen u13 und u15 in das gemeinsame Training ein. Nach Wochen des Einzeltrainings daheim, organisiert über Trainingspläne oder über die Teilnahme an regelmäßigen Online-Trainings, war das Trainerteam gespannt auf den tatsächlichen Fitnesszustand ihrer Schützlinge. Nach einem halbstündigen Crosslauf wurden in Form eines Zirkeltrainings 6 verschiedene Stationen mehrfach durchlaufen. An der Teststation entwickelte sich ein wahrer Wettkampf, wo einer den anderen überbieten wollte. Es galt, soviel wie mögliche Wiederholungen der jeweiligen Übung innerhalb von 2 Minuten zu absolvieren. Für den Eingangstest wurden von den Trainern Liegestütze und Kniebeuge mit Sprung ausgesucht- Die erzielten Ergebnisse insbesondere unserer Kadersportler um Henry Thämelt waren schon beachtlich und wurden von den Trainern mit großer Freude notiert. Hervorzuheben sind natürlich die Spitzenwerte bei den Liegestützen von Roman Samuranski (80 Stück) und bei den Kniebeugen durch Keno Born (100 Stück). Diese Tests werden in den kommenden Wochen fortgesetzt und münden in gezielten Trainingsplänen für unsere jungen Talente. Natürlich kam auch das judospezifische Training nicht zu kurz. An einer Station wurden mit Hilfe einer Trainingspuppe die Bewegungsabläufe bei verschiedenen Hüfttechniken (Koshi-Waza)  als auch Festhaltetechniken (Osaekomi-Waza) geprobt bzw. verbessert. Die Vorfreude auf die kommende Woche ist bei allen natürlich groß, wenn dann das Training wieder im Dojo, natürlich unter Einhaltung aller Hygienebestimmungen, aufgenommen werden kann.

In den vergangene Tagen und Wochen, bedingt durch Einschränkungen imTrainings- und Wettkampfbetrieb, ist es um die Judoka des CPSV in den Medien ruhiger geworden. Berichteten wir doch an gleicher Stelle wöchentlichen von den zahllosen Erfolgen unserer Sportlerinnen und Sportler.  Der Schein trügt. Das Trainerteam erstellte wöchentlich Pläne für schweißtreibende judospezifische Workouts daheim, die fleißig abgearbeitet wurden. Besondere Unterstützung gab es für unsere Kadersportler auch vom Landestrainer U15 Frederik Jäde, der in wöchentlichen Online-Trainings unsere Schützlinge motivierte und zu Höchstleistungen herausforderte.

Endlich, endlich könnte man meinen...auch wenn noch nicht ganz so richtig, da Judo einen Kontaktsportart ist. In dieser Woche vollzogen unsere Männer als auch unsere U9 – U11 Judoka den Wiedereinstieg in das Training. Die U13 und U15 folgen am kommenden Dienstag.

 

Nach strengen Vorgaben und unter Einhaltung aller Vorschriften erfolgte der Einstieg in das Training. Besonders unseren jüngsten Judoka war die Freude auf das Wiedersehen mit ihren Trainingskameradinnen und -kameraden förmlich ins Gesicht geschrieben. Unter Anleitung der Trainer wurden alle Übungen in hoher Intensität und mit großem Eifer absolviert.

Lt. Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung vom 04.05.2020, gültig bis 20.05.2020, § 5 (1) Pkt. 1 bleiben Innensportstätten weiterhin geschlossen.

Erlaubt ist die Öffnung von Außensportstätten lt. § 5 (2) Pkt. 11 unter Einhaltung der Abstandsregeln und Beachtung vorgegebener Hygienevorschriften (siehe Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgeseztes vom 04.05.2020, II. Pkt. 12).

Anfragen auf Nutzung nimmt die Geschäftsstelle unter Tel. 0371/415160 oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) entgegen.

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