Hans-Ulrich Prill vom Chemnitzer Polizeisportverein wird bei Internationalen Deutschen Meisterschaften der Para-Leichtathletik mit persönlicher Bestweite Vizemeister im Keulenwurf 

Großes Ziel ist die Teilnahme an Paralympischen Spielen 2020 in Tokio

Vom 13. bis 14.07.2019 fanden in Singen, Baden-Württemberg, die Internationalen Deutschen Meisterschaften der Para-Leichtathletik statt. Im Münchriedstadion ging vom Chemnitzer Polizeisportverein (CPSV) Hans-Ulrich Prill (Jahrgang 1958) im Keulenwurf an den Start. Der Rollstuhlsportler warf das 397 Gramm schwere Gerät 19,76 Meter und wurde damit Deutscher Vizemeister und das mit persönlicher Bestleistung.

Platz 1 ging an Ronny Ziesmer, BPRSV Cottbus (Jahrgang 1979), mit 23,29 Meter.

Es ist bereits die dritte Medaille von Hans-Ulrich Prill in dieser Disziplin innerhalb eines Jahres. Im Juli 2018 wurde er bei den Deutschen Meisterschaften in Kienbaum mit 17,34 Meter Deutscher Meister.

Bei den Offenen Deutschen Meisterschaften im Mai dieses Jahres gewann er in Lutherstadt Wittenberg mit 19,71 Metern die Silbermedaille, wurde Vizemeister.

Hans-Ulrich Prill hat in seiner sportlichen Laufbahn schon viele nationale und internationale Erfolge im Kugelstoßen, Speer- und Keulenweitwurf errungen.

Am 03.08.2019 steht der nächste Wettkampf an, in Freital nimmt der in Hohndorf/Erz. lebende Behindertensportler an einem internationalen Meeting teil. Eine Woche später am nächsten Meeting in Cottbus. 

Zwei Paralympische Spiele, 2000 in Sydney (Australien) und 2004 in Athen (Griechenland) waren bisher seine absoluten sportlichen Highlights. Jetzt, im Alter von 61 Jahren, hat der CPSV-Sportler ein großes Ziel. „Mich für die Paralympischen Spiele in Tokio im nächsten Jahr zu qualifizieren, wäre der absolute Höhepunkt“, sagt er.

"Seit vielen Jahren unterstützen mich beim Training und den Wettkampfreisen drei Freunde als ehrenamtliche Helfer, ohne deren Hilfe ich meinen Sport, der mir viel bedeutet, nicht betreiben könnte. Ich möchte dafür Per Irrgang, Steffen Ahrendorf und Gerd Freitag auf diesem Weg einmal ganz herzlich danken", so Uli Prill. 

Reinhard Walther

Pressesprecher

CPSV-Leichtathlet Uwe Friedrich gewinnt mit persönlicher Bestzeit Bronze bei Deutschen Seniorenmeisterschaften

Leichtathlet Uwe Friedrich (Jahrgang 1972) vom Chemnitzer Polizeisportverein (CPSV) startete am Wochenende (12.-14. Juli 2019) bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften im Leinesportpark in Leinefelde-Worbis (Eichsfeld/Thüringen).

Über 1 200 Athletinnen und Athleten hatten für diese Deutschen Meisterschaften gemeldet.

Uwe Friedrich ging in der Altersklasse 45M über 5 000 m an den Start.

Wie vor zwei Jahren in Zittau konnte er in dieser Altersklasse erneut die Bronzemedaille gewinnen, kam als Dritter ins Ziel.

Es war ein sehr stark besetztes Feld, in dem die Altersklassen M35, M40 und M45 zusammen in einem Lauf starteten. Die Athleten nutzten das kühle und feuchte Wetter, um gute Zeiten zu erzielen, und so wurde von Anfang an Tempo gemacht.

„Ich war gut vorbereitet und fühlte mich frisch, konnte so ein flottes Tempo in einer der sich bildenden Gruppen mitgehen“, sagte Uwe Friedrich nach dem Lauf.

Mit 15:59,73 Minuten, lief er eine hervorragende Zeit, sie bedeutete für ihn persönliche Bestzeit in der AK45. „Traumhaft, nochmals unter 16 Minuten gelaufen zu sein“, so sein Resümee.

Deutscher Meister in der AK45 wurde Sebastian Hadamus, ART Düsseldorf (15:38,94 Minuten), auf Platz zwei lief Solomon Böhme, OSC Berlin (15:57,11 Minuten).

 CPSV-Leichtathlet Uwe Friedrich ist seit vielen Jahren bei nationalen und internationalen Wettkämpfen als Langstreckenläufer erfolgreich unterwegs, von 1998 bis 2016 auch im Marathon.

Reinhard Walther

Pressesprecher

Foto: Privat, zur Veröffentlichung freigegeben.

Judokas des CPSV erfolgreich bei den Sparkassen-Landesjugendspielen 2019 in Dresden

Dieser Wettkampf, gleichzeitig der letzte Wettkampf vor den Sommerferien, bot noch einmal die Möglichkeit, sein Können unter Beweis zu stellen, und das unter den Augen des Landestrainers Frederik Jäde.  Die intensiven Trainingseinheiten sollten sich bezahlt machen.

Am Start beim gastgebenden Verein, dem SV Motor Mickten, waren insgesamt 390 Teilnehmer aus 50 Vereinen. Damit stellte der Judoverband Sachsen bei den Landesjugendspielen die höchste Teilnehmerzahl im Vergleich zu anderen Sportarten. Eine durchaus beachtliche Bilanz.

 Ein sonniges Fußballfest mit Schatten

Am Samstag, dem 29.06.2019, fand auf dem Sportplatz des Chemnitzer Polizeisportverein e. V. (CPSV) an der Forststraße in Chemnitz das erste Fußballfest für Nachwuchsteams statt.

Gastgeber CPSV hatte dazu Kinder- und Jugendmannschaften des ESV Lok Chemnitz eingeladen. In den einzelnen Altersklassen von den Bambinis bis C-Jugend gab es spannende Spiele. Ein buntes Rahmenprogramm, unter anderem mit Torwandschießen, Schussgeschwindigkeitsmessgerät, Kinderschminken und ein Second-Hand Stand mit Fußballutensilien, fanden regen Zuspruch. Leider kam es, wie sich im Nachhinein herausstellte, zu einem unliebsamen Ereignis. Der Verein „Heimattreue Niederdorf“ war mit einer Hüpfburg dabei. Wie am Tag darauf bekannt wurde, hat der Verfassungsschutz den Vorsitzenden dieses Vereins als Rechtsradikalen eingestuft.

 Der CPSV erklärt: Zu diesem Verein und seinem Vorsitzenden hat der CPSV weder organisatorische noch personelle Beziehungen. Ein Mitglied der Sektion Fußball hatte über private Kontakte ein Angebot für die kostenlose Bereitstellung einer Hüpfburg erhalten und hat dieses Angebot angenommen, ohne näher zu hinterfragen. Anzumerken ist, dass die Organisation derartiger Veranstaltungen unter Regie der jeweiligen Sektionen ausschließlich ehrenamtlich erfolgt. Auf Grund der Reaktionen in der Presse und den Netzwerken, die vor allem den Sachverhalt unterschiedlich darstellen und bewerten, sieht sich der CPSV zu folgenden Erklärungen veranlasst.

  1. Der CPSV ist ein Breitensportverein, der in der Tradition des 1920 gegründeten Chemnitzer Polizeisportverein steht. Er ist kein Sportverein der Polizei.
  2. Bei der Veranstaltung handelte es sich um ein Fußballfest für Kinder und nicht, wie in einigen Netzwerken zu lesen ist, um ein angebliches Polizeisportfest.
  3. Bei Kenntnis um die Hintergründe des Anbieters der Hüpfburg wäre eine Einbindung in das Fest nicht erfolgt. Die Bestellung war ein individueller Fehler aus Unwissenheit und ohne Vorsatz. Dies rechtfertigt keine Kampagne gegen den CPSV und seine Sektionen und vor allem keine Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit unserer Vereinsarbeit.
  4. Zukünftig werden die ehrenamtlich organisierten Veranstaltungen mit noch größerer Sorgfalt vorzubereiten sein. Der Verein spricht den Organisatoren des Sportfestes sein volles Vertrauen aus.

Volker Lange

Präsident

Sparkasse Chemnitz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Integration durch Sport 

 

 

 

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