Sieger in der Altersklasse M45 im Halbmarathon

Am vergangenen Sonntag (7. Oktober 2018) startete unser Senioren-Leichtathlet Uwe Friedrich beim RheinEnergie Köln Marathon und absolvierte die Halbmarathon - Strecke.

Bereits vor drei Jahren war er dort den Marathon gelaufen.

In diesem Jahr waren wieder mehrere tausend Läufer in die Rhein-Metropole gekommen, um beim zweitgrößten deutschen Halbmarathon (nach Berlin) an den Start zu gehen.

Pünktlich um 08.30 Uhr ging es auf die Strecke, etwa 12.000 Finisher kamen ins Ziel.

Uwe Friedrich lief auf einen ausgezeichneten 23. Platz in der Gesamtwertung hinter zahlreichen Eliteläufern und auf Platz 1 in der Altersklasse M45.

Besonders hervorzuheben ist die Zeit von 1:13:45 h. „So schnell war ich zuletzt im Jahr 2014“, berichtete der 46-Jährige.

Mit dieser Zeit gelange ihm mit Sicherheit der Sprung unter die Top - Ten in der deutschen Senioren - Bestenliste“.

„Ein sehr wertvoller Erfolg für mich und einer meiner besten Halbmarathonläufe überhaupt“ so ein glücklicher Uwe Friedrich.

 Reinhard Walther

Pressesprecher

Stefan Bötticher und Joachim Eilers mit Eintrag ins Goldene Buch der Stadt geehrt

Am Mittwochnachmittag(05.09.) trugen sich unsere erfolgreichen EM-Teilnehmer, Bahnradsprinter Stefan Bötticher und Joachim Eilers, im Beisein von OB Barbara Ludwig ins Goldene Buch der Stadt Chemnitz ein. Die Ehrung fand vor dem Start des Firmenlaufes auf dem Hartmannplatz statt. Weitere EM-Teinehmer, u. a. Kugelstoßerin Christina Schwanitz und Dreispringerin Kristin Girisch, trugen sich ebenfalls ein. Für Joe Eilers war es bereits die fünfte Ehrung dieser Art. 

 

Reinhard Walther 

Pressesprecher 

 

Fotos: ReWa/CPSV 

 Neuausrichtung im Volleyball beim Chemnitzer Polizeisportverein

Treuen Fans wird auch zukünftig höherklassiger Sport geboten

Beim Chemnitzer Polizeisportverein e. V. (CPSV) wurde ein grundlegender Umbruch im Volleyball eingeleitet. Seit Anfang Mai dieses Jahres wurde mit einer neu gewählten 5-köpfigen Sektionsleitung, geführt von Martin-Andreas Schumann, dieser „unumgänglichen und langwierigen Prozess begonnen“, so Präsident Volker Lange.

Anknüpfend an die guten Erfahrungen Ende der 1990iger Jahre sowie zu Beginn des neuen Jahrtausends wird sich die Sektionsleitung mit den Trainern und Übungsleitern konsequent der Nachwuchsarbeit widmen. Dabei sollen neben dem weiblichen Nachwuchs auch wieder im männlichen Bereich Kinder und Jugendliche gewonnen werden. Das Konzept der Neuausrichtung wurde am 26.07.2018 dem Präsidium vorgestellt und fand die volle Unterstützung.

Zurzeit hat der CPSV fünf Mannschaften. Ein Herrenteam, welches in der Saison 2017/2018 ungeschlagen Staffelsieger in der Bezirksklasse wurde und in die Bezirksliga aufgestiegen ist. Eine Damenmannschaft (U18) wird in der Bezirksklasse antreten. Außerdem gibt es im Jugendbereich zwei weibliche Nachwuchsteams, U12/13 (Jugendmeisterschaften) und U16 (Jugendliga). Dazu kommt eine Seniorenmannschaft, die in den letzten Jahren u. a. sehr erfolgreich z. B. an Deutschen Meisterschaften teilgenommen hat.

Der Trainer- und Übungsleiterpool besteht momentan aus fünf Personen. „Wir benötigen dringend weitere Trainer/Übungsleiter, um unsere Vorhaben zu verwirklichen“, so der Sektionsleiter.

Der CPSV verfügt mit seiner vereinseigenen Drei-Felder-Sporthalle an der Forststraße über ausgezeichnete Trainings- und Wettkampfbedingungen. Zudem befindet sich auf dem Gelände des Sportareals eine Beachanlage. „Diese Anlage bietet vor allem in den Sommermonaten alles was man braucht und kann selbstverständlich von den Mitgliedern unserer Sektion genutzt werden. Ich glaube, kein anderer Verein in Chemnitz hat so etwas zu bieten“, sagt Sektionsleiter Schumann.

Einige Anmerkungen zum Damenvolleyball.

Seit 2001 wurde nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga 15 Jahre höherklassig gespielt, dabei eine Saison 1. Bundesliga. Nach dem Abstieg 2009 und der damit einhergehenden Insolvenz der CPSV Marketing GmbH konnte trotz alledem mit viel Aufwand und Herzblut bis 2015 2. Bundesliga in Chemnitz geboten werden. Wegen zu wenig Spielerinnen konnte nach dem Abstieg das Spielrecht in der 3. Liga nicht wahrgenommen werden. Nach einer Findungsphase in der Regionalliga wurde der Aufstieg geschafft und ab 2016 wieder 3. Bundesliga gespielt.

Die letzte Saison 2017/2018 war geprägt von Unstimmigkeiten innerhalb der Mannschaft und des Managements, die sich zunehmend auf die sportlichen Leistungen und die wirtschaftliche Unterstützung auswirkten. In der Tabelle wurde ein Mittelfeldplatz erreicht, die durch die damalige Sektionsleitung ausgerufen Zielstellung weit verfehlt. Nach der Saison zeichnete sich eine weitere Verhärtung der Standpunkte innerhalb der Sektion ab, unterschiedliche Vorstellungen zur weiteren Ausrichtung der 1. Mannschaft wurden deutlich.

Jetzt musste nach einer grundlegenden Analyse, mehrfachen Beratungen der Vereinsführung mit der Sektions- bzw. Teamleitung, die „Reißleine“ gezogen werden.

Das Präsidium und der Vorstand des CPSV sahen sich aufgrund ungenügender sportlicher und wirtschaftlicher Voraussetzungen schon im Frühjahr gezwungen, von der erneuten Beantragung einer Lizenz für die 3. Liga abzusehen.

Ende Juni 2018 musste der Sektionsleiter Damenvolleyball auf Anfrage dem Präsidium jedoch mitteilen, dass selbst für eine Regionalligamannschaft nicht genügend Spielerinnen zur Verfügung stehen und auch finanziell noch keine Absicherung des Spielbetriebes vorlag. Es folgten weitere Beratungen in den Gremien und es wurden Kontakte zu anderen Vereinen, die schon im April/Mai 2018 aufgenommen wurden, wieder aktiviert. Dankenswerter Weise signalisierte der SSV Fortschritt Lichtenstein Interesse an der Übernahme der Lizenz für die Regionalliga. Anfang Juli stellte der CPSV schriftlich beim Sächsischen Volleyballverband den Antrag, die Lizenz und damit das Spielrecht für die Regionalligasaison 2018/2019 an den SSV Fortschritt Lichtenstein zu übertragen. Am 22. 07. 2018 hat der Sächsische Volleyballverband dem Antrag zugestimmt. Gegenwärtig wird vom CPSV dazu eine Vereinbarung mit dem SSV F. Lichtenstein vorbereitet, um weitere Details zu fixieren. „Fest steht bereits, dass trotz Neuaufbau sich unsere treuen Fans auch in der nächsten Saison 2018/2019 auf Regionalligavolleyball in unserer Sporthalle an der Forststraße freuen können. Mindestens zwei Spiele werden die Lichtensteiner Damen vom SSV Fortschritt in Chemnitz absolvieren“, so Präsident Volker Lange.

„Es war notwendig den Volleyball wieder in den Mittelpunkt zu stellen und nicht individuelle Sichtweisen. Der erste Schritt ist getan. Weitere werden folgen“, so der Präsident abschließend.

Reinhard Walther

Pressesprecher

 

Stefan Bötticher mit dreifachen Medaillensatz / Europameister im Keirin, Silber im Sprint und Bronze im Teamsprint

Bei den Bahnrad-Europameisterschaften im schottischen Glasgow trumpfte Stefan Bötticher vom Chemnitzer Polizeisportverein (CPSV) groß auf.

Der 26-Jährige gewann in allen drei Wettbewerben, die er absolvierte, eine Medaille, kehrte mit einem kompletten Medaillensatz im Gepäck nach Hause zurück.

Am letzten Wettkampftag (07.08.) krönte er seine sensationellen Leistungen mit Gold im Keirin, wurde nach eindrucksvollen Siegen in den Vorläufen souveräner Europameister.

Einen Tag zuvor hatte er schon für Aufsehen gesorgt, als er sich souverän bis ins Sprint-Finale kämpfte und Silber gewann.

Im Auftaktwettbewerb am 03.08.2018 holte er mit seinem CPSV-Teamgefährten Joachim Eilers und Timo Bichler (Dudenhoven) im Teamsprint die Bronzemedaille.

Joe Eilers komplettierte das großartige Abschneiden bei der EM mit Silber im 1000-m-Zeitfahren, wurde Vizeeuropameister. Im Keirin verpasste er den Einzug ins Finale, gewann das sogenannte kleine Finale und wurde Siebenter.

Für Stefan Bötticher waren die Medaillengewinne Ergebnis unglaublichen Willens und absoluter professioneller Einstellung. Er konnte bis Anfang dieses Jahres auf Grund langwieriger gesundheitlicher Probleme, die sogar das Aus zur Folge gehabt hätten können,

2 ½ Jahre keine internationalen Wettkämpfe mehr bestreiten. Dass ihm bei dieser EM so ein Comeback gelingt, hatte niemand erwartet. „Dass es so läuft, hätte ich selbst nicht gedacht“, so Bötti.

Sein Trainerteam beim CPSV, Ralph Müller und Andreas Hirschligau, die die EM zu Hause verfolgten, waren voller Lob über diese klasse Leistungen. „Das Bötti ein Kämpfer ist, haben wir gewusst, aber dass er solche Leistungen jetzt schon so abrufen kann, hätten auch wir nicht für möglich gehalten“; so Ralph Müller.

Auch CPSV-Präsident Volker Lange war tief beeindruckt. „Nach einer solchen Leidenszeit so erfolgreich bei einer EM, der CPSV ist stolz und die Stadt kann es auch sein“.

 

 Reinhard Walther

Pressesprecher

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