Sportvereinswettbewerbes „So geht sächsisch. - Im Sport“ 2022

Der Chemnitzer Polizeisportverein e. V. (CPSV) wurde von der Jury im Rahmen des Sportvereinswettbewerbes „So geht sächsisch. - Im Sport“ 2022 als Gewinnerverein für eine exklusive Werbepartnerschaft ausgewählt. Neben weiteren 332 Vereinen ist der CPSV damit Sportbotschafter der Kampagne und erhält eine finanzielle Unterstützung für die satzungsgemäße Vereinsarbeit und Umsetzung der Ziele des Vereinswettbewerbs und der damit verbundenen Aktivitäten.
Im Rahmen der Kampagne wurde ein Banner in der vereinseigenen Sporthalle aufgehangen.

SGS

Ina Manig-Gruttke
Geschäftsführerin

Mitgliederversammlung/Vorstandswahlen beim Chemnitzer Polizeisportverein
Volker Lange (66) zum Präsident wiedergewählt

Am 17.09.2022 fand beim Chemnitzer Polizeisportverein e. V. (CPSV) nach fast 4 Jahren wieder eine Mitgliederversammlung statt. Die Delegierten trafen sich in der CPSV-Sporthalle an der Forststraße, um die ehrenamtliche Vereinsführung zu wählen.

Präsident Volker Lange zog im Bericht des Vorstandes eine insgesamt positive Bilanz. „Wir sind sportlich, finanziell und personell gut aufgestellt“, so der Präsident. Viele Sportvereine in Sachsen hatten laut LSB in Folge der Corona-Pandemie einen zum Teil drastischen Mitgliederschwund zu verzeichnen, einige mussten ganz aufgeben. Nach der letzten statistischen Erhebung des LSB ist der CPSV mit 1 126 Mitgliedern nach wie vor der drittgrößte Mehrspartenverein in Chemnitz (nach der USG und der SG Adelsberg). Die Vielfalt der Möglichkeiten (20 Sportarten, drei Sportstätten) ist sicher ein besonderer Anreiz für alle Altersgruppen beim CPSV Sport zu treiben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war, der Stand der Refinanzierung der Sporthalle, die der Verein 2001/2002 bauen ließ. Zur Finanzierung (Gesamtkosten von 2,7 Mio. Euro) musste für den Eigenanteil in Höhe von 1 Mio. Euro ein Kredit aufgenommen werden. Im vorigen Jahr der Bankkredit (plus rund 500 000 Euro Zinsen) zurückgezahlt werden. Für die Rückzahlung dieser Verbindlichkeiten wurden keine Vereinsgelder, etwa aus Mitgliedsbeiträgen, verwendet!
Volker Lange betonte, „die Tilgung des Kredits und der anfallenden Zinsen erfolgte ausschließlich aus den Einnahmen aus der langfristigen Vermietung der Halle an Polizei und Zoll“.

Entsprechend der Tagesordnung folgte u. a. der Finanzbericht, der Bericht der Kassenprüfer.

Im weiteren Verlauf der MV erfolgte die Wahl des Vorstandes.
Im ersten Wahlgang wurde Volker Lange zum Präsident zum wiedergewählt
(Anmerkung: seit April 2008 d.h. 14,5 Jahren in diesem Ehrenamt!)

In nachfolgenden Wahlgängen wurden von den Delegierten gewählt:
Vizepräsident Christian Ott und Miko Runkel. Schatzmeisterin Heike Donath.

Mitglieder des Präsidiums Elisa Bader, Michael Specht, Jan Kowollik, Johannes Graf, Pressewart Reinhard Walther, Sozialwart Michael Schmatz, Vorsitzender Kommission Ehrungen Jürgen Wiesner, Kassenprüfer Bernd Feilke und Tino Kraus.

Aus unterschiedlichen Gründen hatten Vizepräsident Heiko Zabel, Schatzmeister Stefan Baldauf und Präsidiumsmitglied Wilhelm Paech nicht erneut kandidiert.

Präsident Volker Lange: „Mein/unser herzlicher Dank gilt Heiko, Stefan und Wilhelm für ihr Engagement!
Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist, für unseren Vereinsvorstand/Präsidium neue Mitstreiter-/innen zu gewinnen, wie z. B. Heike Donath (Ltd. Mitarbeiterin einer Bank) und Miko Runkel (Ehemaliger Chemnitzer Ordnungsbürgermeister)

 neues praesidium

Foto: v.li.n-re.
M. Schmatz, M. Specht, M. Runkel, J. Graf, C. Ott, V. Lange, E. Bader, R. Walther, B. Feilke, J. Wiesner; Es fehlen: H. Donath, J. Kowollik, T. Kraus;

Reinhard Walther/Pressesprecher

Liebe Sportlerinnen, liebe Trainer,

ich lade euch hiermit zur offenen Matte recht herzlich ein.

Ort:                     Turnhalle CPSV, Ernst-Wabra-Straße 36, 09123 Chemnitz

Datum:               19.11.2022

Zeit:                     9:30 – 14:00 Uhr

Thema:                Techniktraining/ Randori

Trainer:                Rene Pröger, weitere Vereinstrainer sind auf der Tatami gern gesehen

Meldung:             Rückmeldung bis 05.11.2022

Teilnehmer:         Sportlerinnen der U 18 - Frauen

Verpflegung:        Imbiss in der Halle vorhanden

 

Mit sportlichen Grüßen

U. Heuschkel

Bericht vom Wochenende – Sektion Judo, 11. Stiefelpokal Döbeln.

Am vergangenen Samstag machten sich 22 Judoka der Altersklasse auf den Weg zur Stadtsporthalle Döbeln, um den Wanderpokal nach Chemnitz zu holen. Dieses Ansinnen hatten auch noch 202 weitere Judoka aus insgesamt 26 Vereinen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.Zunächst wurden die Judoka der u11 auf die Matte gerufen. Diese zeigten dann auch gleich, dass sie die Trainingszeit ordentlich genutzt hatten, um sich auf diesen Wettkampf vorzubereiten. Nach beeindruckenden Auftritten standen am Ende sage und schreibe 7 Podestplätze zu Buche. Einen gute Ausgangslage, um im Kampf um den Wanderpokal mitmischen zu können.

Angespornt von den Ergebnissen der u11, wurden dann auch gleich die ersten Siege in der u13 eingefahren. Von der Euphorie und von den Anfeuerungsrufen beflügelt, wuchs so mancher Judoka an diesem Tag über sich hinaus. So kam es auch zu Überraschungssiegen, z.B. von Lucia Lippmann, die ihre Gegnerin vom JC Leipzig regelrecht überraschte und eine empfindliche Niederlage beibrachte.Am Ende wurde es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen 3 Teams beim Kampf um den 1. Platz in der Teamwertung. Diese Konstellation ließ die Spannung von Kampf zu Kampf steigen.

Als nach der Siegerehrung der Einzelwertung die Platzierung der Mannschaften genannt wurde und der Name unseres Vereins zuletzt genannt wurde, war klar: Es ist vollbracht!! Wir haben den Wanderpokal errungen. Der anschließende Jubel kannte dann auch keine Grenzen.Auch wenn nicht allen Sportlerinnen und Sportlern der Sprung auf das Podest gelang, so war doch jede einzelne Platzierung wichtig, um den Pokal zu gewinnen. Die Podestplätze allein hätten bei der Dichte der leistungsstarken Vereine nicht gereicht.

Schön war auch anzusehen, dass wie der CPSV als Team aufgetreten ist. Egal ob die u11 oder die u13 auf der Matte war, die lautstarke Unterstützung war nicht zu überhören. Siege und Niederlagen schweißen zusammen.
Ein Glückwunsch an alle Judoka und ein Dankeschön an das Trainerteam, Eltern und Verwandte. Ohne Euch wären solche Erfolge nicht möglich.

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Die Ergebnisse auf einen Blick:

U11 w U11 m  U13 w U13 m 
   
 Platz 1 Kateryna Guzyk
Platz 1 Mia-Sophie Kottler
Platz 2 Sophia Justus
Platz 3 Nele Sophie Baldauf
Platz 3 Elina Lippman
 Platz 1 Jasmin Siegmund
Platz 2 Lucia Lippmann
Platz 3 Emma Köhler
   
 Platz 1 Rafael Dzalilov
Platz 2 Sasha Horn
 Platz 1 Ion Burduja
Platz 1 Aslan Musaev
Platz 3 Junus Musaev

 

 Uwe Hoppe

Landeseinzelmeisterschaften der u18 2022 in Riesa

Am 10.09.22 ging es schon in den frühen Morgenstunden zu den Landeseinzelmeisterschaften der Altersklassen U18/U21 nach Riesa.

Als erster Starter war Dimitri Mavrodi in der Klasse bis 73 kg gefordert. Ihm gegenüber stand
Florian Sieber von den Leipziger Sportlöwen. Dimitri gelang es mit seiner unorthodoxen Kampfesweise den viel höher graduierten Gegner immer wieder aus dem Konzept zu bringen. Ein blitzschnell vorgetragener Ko-Soto Gake, bewertet mit Ippon, machte die Überraschung perfekt.
In darauf folgenden Kampf traf er auf dann auf einen Hochkaräter: Edgar Wielsch vom JC Leipzig. Der ließ auch nichts anbrennen und beendete den Kampf vorzeitig. In der Hoffnungsrunde stand er dann Ali Khalifa von den Leipziger Sportlöwen gegenüber. Lange Zeit konnte keiner der beiden Sportler eine entscheidende Aktion vortragen. Über die Hälfte der Kampfzeit war verstrichen, als ein von Dimitri unvorbereitet vorgetragener Angriff weggekontert wurde. Aus der anschließenden Festhalte (Kesa Gatame) gab es dann für Dimitri leider kein Entrinnen mehr. Die Niederlage bedeutete gleichzeitig das Ausscheiden aus dem Wettbewerb.

Groß waren dann die Hoffnungen in der Klasse bis 60 kg, dass Lucas Rosenkranz einen Podestplatz belegen würde. Und diese Hoffnung sollte sich erfüllen, jedoch war es ein langer, harter Weg bis dahin. Für Lucas war es gleichzeitig der erste Leistungstest nach seiner Knieoperation.

Gleich zum Auftakt bekam er es mit Luis Burmeister von Judo Holzhausen e.V. Lange Zeit sahen wir einen Kampf auf Augenhöhe. Nach einem missglückten Angriff seines Gegners übernahm Lucas im Übergang vom Stand- zum Bodenkampf die Initiative und bezwang seinen Gegner mit einer Festhalte (Mune Gatame). In Runde 2 hatte Tom Frohs vom RJC Burgstädt keine Chance. Es war noch keine Minute vergangen, als Lucas einen gewaltigen Ura Nage auspackte und den verdienten Ippon dafür kassierte. Im darauf folgenden Einzug ins Finale traf er auf seinen Trainingskameraden Luca Weede, JC Leipzig. Bis kurz 12 Sekunden vor Kampfesende lag Lucas mit einem Waza-ari für einen Tani Otoshi in Führung, bevor seinem Gegner ebenfalls die erste Wertung gelang. Ab ging es in den Golden Score. Ungeachtet der Unterbrechungen wegen ärztlicher Behandlung ging es verbissen weiter. Nach 2 langen Minuten geriet Lucas am Boden in eine bedrohliche Situation und er verlor durch eine Würge. Gezeichnet von den vorangegangenen Kämpfen stand er in der Trostrunde im Kampf um Platz 3 noch einmal Luis Burmeister gegenüber. Der wollte natürlich eine Revanche für die Auftaktniederlage. Und wie sehr sein Gegner den Sieg wollte, zeigte sich darin, dass Lucas nach nur 30 Sekunden mit einem Waza-ari für einen O-Soto Gari zurück lag. Doch Lucas und sein eiserner Siegeswille halfen ihm über weitere brenzlige Situationen hinweg. Lucas erkannte dann in einer Bodensituation seine Chance und bezwang seinen Gegner mit einer wunderschön herausgearbeiteten Sankaku-Osae-Gatame (Dreieckshaltegriff). Der dritte Platz war der verdiente Lohn.

Zur besten Mittagszeit war dann endlich auch Josée Feige an der Reihe. Der Blick auf die Ansetzungen in der Klasse bis 70 kg zeigte viele bekannte Gesichter. Zunächst musste sich Josée in ihrem Pool durchsetzen. Nach überzeugenden Siegen über Sarah Pulcher vom PSV Leipzig, Marleen Sorkalle vom TSV 1886 Lichtenberg und Kora Kittel von Judo Holzhausen stand sie im Kampf um den Einzug ins Finale Mia Friedrich von Judokan Schkeuditz gegenüber. Nach nur 59 Sekunden Kampfzeit war es vollbracht!! Finale!! Dort traf sie auf Melissa Sophie Öhler vom JC Crimmitschau, pikanterweise die amtierende Bezirksmeisterin des Sportbezirks Chemnitz. Das versprach Spannung pur. Und es ging auch gleich zur Sache. Nach einer schwer zu bewertenden Wurfaktion erkannte Josée gedankenschnell ihre Chance in der Fortsetzung der Aktion am Boden. Einmal mehr zeigte Josée, dass es für die weinigsten Judokas ein Entrinnen aus einer ihrer Festhaltetechniken gibt. Nach nur 47 Sekunden stand fest, Josée ist die neue Landesmeisterin!! In beeindruckender Weise demonstrierte sie Ihr technisches als auch taktisches Vermögen. Glückwunsch!!

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Ergebnisse:

1. Platz Josée Feige
3. Platz, Lucas Rosenkranz
9. Platz, Dimitri Mavrodi

 

 

  

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 


Das Trainerteam wünscht Josée und Lucas viel Erfolg bei den Mitteldeutschen Meisterschaften am 17.09.2022

 Uwe Hoppe